• 04.10.2012, 09:41:14
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TU Wien, HTU: Stoppt die Beschränkungslawine!

Offensive Hochschulpolitik statt immer mehr Blockaden!

Utl.: Offensive Hochschulpolitik statt immer mehr Blockaden!=

Wien (OTS) - Die Beschränkungen an den Universitäten sind zum
Schneeballsystem geworden. Jetzt sollen im Widerspruch zur
MINT-Kampagne des Ministeriums auch die ersten technischen
Studienrichtungen davon überrollt werden.

"Beschränkungen verlagern nur die Probleme von einer
Studienrichtung in die nächste", zweifelt Klara Neugschwandtner,
stellvertretende Vorsitzende der HTU Wien, an der Lösungskompetenz
der Bundesregierung. "In der Informatik ist schon jetzt ein
eklatanter Fachkräftemangel zu beklagen. Aber auch in der Architektur
besteht keine Garantie, dass der Bedarf sich wie erwartet entwickelt.
Die Beschränkung des Medizinstudiums und die Bemühungen des
Ministeriums, die Anzahl der Lehramtsstudierenden zu verringern,
führten in beiden Fachrichtungen zu einem Mangel an qualifiziertem
Personal."

"In der Informatik sind die AnfängerInnenzahlen schon lange
rückläufig. Von 2001 bis 2011 sanken diese von 1311 auf lediglich 797
Studierende, die im Wintersemester ein Informatik- oder
Wirtschaftsinformatikstudium an der TU Wien begonnen haben", zitiert
Thomas Danecker (Studienvertretung Informatik) die
Inskriptionsstatistiken.

"Beschränkungen werden im Moment als billige Lösung angepriesen.
Langfristig werden sie uns aber teuer zu stehen kommen", kritisiert
auch Martin Olesch, Vorsitzender der HTU Wien, die Kurzsichtigkeit
der Politik.

Die HochschülerInnenschaft an der TU Wien fordert eine nachhaltige
Verbesserung der Betreuungsverhältnisse anstelle von
"Knock-Out"-Prüfungen, die Studierende zum Studienabbruch zwingen
oder überhaupt vom Hochschulstudium abhalten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HTU

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