- 26.09.2012, 09:26:59
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Kollektivvertrag Filmschaffende abgeschlossen! 2,95 % Mindestgagenerhöhung
Diskussion über tatsächlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Filmwirtschaft
Utl.: Diskussion über tatsächlichen wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen der Filmwirtschaft=
Wien (OTS/PWK651) - Am 25.9.2012 hat der Fachverband der Film- und
Musikindustrie zusammen mit dem Österreichischen
Gewerkschaftsbund/Gewerkschaft der Gemeindebediensteten-Kunst,
Medien, Sport, freie Berufe Verhandlungen über den Kollektivvertrag
Filmschaffende aufgenommen. Nachdem letzte Woche im Bereich des
Kollektivvertrags Nichtfilmschaffende eine Erhöhung KV 2,9%, IST
2,55%, vereinbart werden konnte, konnte trotz des überhitzten
Verhandlungsumfeldes in anderen Branchen auch hier eine Diskussion
über die tatsächlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der
Filmwirtschaft geführt werden. Den Verhandlungspartnern war bewusst,
dass es hier weder gegenwärtig noch absehbar in Zukunft wesentliche
Produktivitätszuwächse geben wird. Daher waren neben den
Mindestgagensätzen auch die Rahmenbedingungen des Kollektivvertrags
in inhaltlicher Art in Diskussion.
So wurde vereinbart, für den Bereich Diätenregelung/Catering, der
bei vielen Arbeitnehmern zu Anfragen und Beschwerden geführt hat,
eine Änderung im Kollektivvertrag und eine Erläuterung für die
Arbeitgeber bis zum 1.1.2013 in Kraft zu setzen.
Ein Mindestgagenansatz für Sounddesigner wurde ebenso vereinbart
wie eine redaktionelle Überarbeitung des Kollektivvertrages im Sinne
einer "Entschlackung" obsoleter Bestimmungen.
Die Erhöhung der Mindestgagentarife kollektiv (im Kollektivvertrag
Filmschaffende gibt es keine IST-Lohn-Erhöhungen!) wurde mit 2,95%
vereinbart. (us)
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