• 14.09.2012, 14:47:13
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ÖH Innsbruck: Ausbau und Reformierung der Studienbeihilfe bitter nötig!

Wien (OTS) - Die Studienbeihilfe muss dringend reformiert werden. Das
geht aus der Studierendensozialerhebung hervor, die das
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung heute
veröffentlichte.

"Das Beihilfensystem in Österreich muss nun endlich reformiert
werden, und zwar richtig. Der jahrelang andauernden Stillstand und
die fehlenden Anpassungen der Familien- und Studienbeihilfe an die
Inflation haben den Bezieherkreis dramatisch verkleinert, von 18,2%
in 2009 auf erschütternde 14,7% in 2011", zeigt sich Benjamin Rohrer
(AktionsGemeinschaft), Vorsitzender der Österreichischen
HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Universität Innsbruck besorgt.
"Viele Studierende verlieren den Anspruch auf Studienbeihilfe, obwohl
das Einkommen ihre Eltern nicht gestiegen ist. Dies ist der
Nichtanpassung der relevanten Einkommensgrenzen zuzuschreiben", führt
Rohrer weiter aus.

"Die Zahlen sprechen für sich: nur ca. 40.000 der über 300.000
Studierenden in Österreich erhalten Studienbeihilfe, eine kurzfristig
umgesetzte Eillösung würde dramatische Auswirkungen haben. Es muss
eine längerfristige und klar durchdachte Strategie in dieser Frage
geben", betont Rohrer und erklärt, dass "durch die fragwürdige
Einhebung von Studienbeiträgen an den Universitäten das Problem in
diesem Semester sicher verschärft werden wird."

"Der Wissenschaftsminister ist gefordert, die soziale Lage der
Studierenden vor dem abrutschen zu retten und die Beihilfensysteme
anzupassen! Es darf nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben ", schließt
Rohrer.

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