• 14.09.2012, 12:09:38
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  • OTS0158 OTW0158

Syrien: Auch Lage in den SOS-Kinderdörfern schwierig und angespannt

Mitarbeiter setzen sich unter schwierigsten Bedingungen unermüdlich für die von ihnen betreuten Kinder und Familien ein.

Utl.: Mitarbeiter setzen sich unter schwierigsten Bedingungen
unermüdlich für die von ihnen betreuten Kinder und Familien
ein.=

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       --         Diese Meldung wurde korrigiert            --
       --      Neufassung in Meldung OTS0168 vom  14.09     --
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Innsbruck/Damaskus (OTS) - Das tägliche Leben in den Städten Aleppo
und Damaskus wird für Kinder und Mütter in den syrischen
SOS-Kinderdörfern und auch für die Durchführung der
Familienstärkungsprogramme in der Nachbarschaft immer schwieriger.
Drei Tage und drei Nächte haben Mütter und Kinder des SOS-Kinderdorfs
Aleppo mit ständigem Beschuss und Bombardierung um sie herum gelebt.
Auch wenn das syrische SOS-Kinderdorf nicht Ziel der Kämpfe ist, vor
Querschlägern oder verirrten Kugeln ist niemand sicher, wie
SOS-Kinderdorf schon in Mogadischu/Somalia auf tragische Weise
erleben musste.

Lebensmittelpreise verfünffacht

Eine Evakuierung des SOS-Kinderdorfs Aleppo ist in der derzeitigen
Lage zu gefährlich. Das SOS-Kinderdorf in Damaskus dagegen wurde
kurzzeitig evakuiert, Kinder und Mütter konnten aber diese Woche
wieder ins Dorf zurückkehren. Ob und wann die Kinder wieder in die
Schule gehen können, ist ungewiss. Das tägliche Leben wird in beiden
Städten immer schwieriger. In Aleppo haben sich die Preise für
Lebensmittel verfünffacht. Benzin ist nur noch selten zu haben und
extrem teuer, es gibt häufige und oft lang anhaltende Stromausfälle.

Unermüdlicher Einsatz unter schwierigsten Bedingungen

"Unsere Mitarbeiter in Syrien setzen sich unermüdlich für das Wohl
der von ihnen betreuten Kinder in den SOS-Kinderdörfern ein. Zudem
unterstützen wir über 3.900 Menschen, die im Zuge der Konflikte ihre
Häuser verlassen mussten, und diese Zahl wird in den nächsten Wochen
noch deutlich steigen", sagt Richard Pichler, Generalsekretär von
SOS-Kinderdorf International. Durch die
SOS-Familienstärkungsprogramme sichern wir die Grundbedürfnisse
besonders armer und belasteter Familien und ihrer Kinder in der
Umgebung der SOS-Kinderdörfer. Viele dieser Familien waren schon vor
den Unruhen arm. Dennoch nehmen viele aus Solidarität andere Familien
bei sich auf und teilen das Wenige, das sie besitzen, mit denen, die
alles verloren haben. SOS-Kinderdorf leistet hier in enger
Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und im Rahmen der eigenen
Möglichkeiten Unterstützung und versorgt sie mit dem Notwendigsten.

Kinderrechte werden aufs Gröbste verletzt!

"Wir können einen Teil der Bedürftigen mit Lebensmitteln,
Medikamenten, Hygieneartikeln und sonstigen Gütern des Grundbedarfs
versorgen, aber nicht verhindern, dass Kinder getötet und die Rechte
von Millionen von Kindern verletzt werden", zeigt sich Pichler
betroffen. Daher appelliert SOS-Kinderdorf an alle Konfliktparteien,
diesem Unrecht ein Ende zu setzen! "Auch in Krisen- und
Konfliktzeiten haben Kinder ein Recht auf Schutz, Nahrung,
Gesundheitsversorgung und Bildung. Ihnen das zu verwehren, ist eine
grobe Menschenrechtsverletzung", so Pichler.

Die kriegerischen Unruhen in Syrien erschweren die Arbeit von
SOS-Kinderdorf massiv.

Mit Ihrer Spende können Sie die Arbeit unserer Mitarbeiter vor Ort
zu unterstützen.

Spenden: PSK (BLZ 16000), 1.566.000 "Syrien" oder online
www.sos-kinderdorf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SOS

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