- 08.09.2012, 11:06:48
- /
- OTS0024 OTW0024
Haubner: Katzian im Parteitags-Stress
Ausweitung der sechsten Urlaubswoche bedeutet massiven Schaden für Unternehmer, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsstandort - Entlasten statt belasten
Utl.: Ausweitung der sechsten Urlaubswoche bedeutet massiven Schaden
für Unternehmer, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsstandort
- Entlasten statt belasten=
Wien, 08. September 2012 (OTS/Text) - "Der Wunsch nach Ausweitung der
sechsten Urlaubswoche ist ein falsches Signal zur falschen Zeit.
Wolfgang Katzian ist anscheinend im Parteitags-Stress und schwingt
wieder einmal die Populismuskeule", betont der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR, Peter Haubner mit aller
Deutlichkeit und weist den Vorstoß des GPA-Chefs in der heutigen
"Presse" mit aller Entschiedenheit zurück. "In wirtschaftlich
sensiblen Zeiten wie diesen ist es unverantwortlich Forderungen zu
stellen, die eine unnötige Erhöhung der ohnehin bereits enormen
Lohnnebenkosten bedeuten würden. Auf Kosten der Unternehmer würde die
Gewerkschaft somit einen massiven Schaden unserer internationalen
Wettbewerbsfähigkeit und des österreichischen Wirtschaftsstandorts in
Kauf nehmen. Gerade in Krisenzeiten, in denen unsere Betriebe Großes
leisten, Arbeitsplätze nicht nur erhalten, sondern schaffen und
unseren Wohlstand vor allem durch den Export erwirtschaftet wird,
bedeuten derartig kurzsichtige Maßnahmen eine Gefährdung
Österreichs", so Haubner. ****
"Es sei außerdem daran erinnert, dass Österreich die höchste Zahl an
gesetzlichen Feiertagen verzeichnet und auch beim Urlaub zu den
Spitzenreitern in der EU gehört. Zudem kommt die Verpflichtung der
Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bei steigenden Krankenständen
hinzu. Nicht zu vergessen, die Leistungen der Unternehmer, durch die
der Familienlastenausgleichsfonds gespeist wird, um Kindergeld,
Familienbeihilfe oder auch den Mutter-Kind-Pass und
Schü-lerfreifahrten zu finanzieren. Und das ist nur ein Teil der
hohen Lohn- und Lohnnebenkosten. Das fängt bei der Kranken-, Unfall-
und Arbeitslosenversicherung an und hört bei der Pensionsversicherung
und dem Mitarbeitervorsorgebeitrag noch lange nicht auf", erläutert
Haubner, und weiter: "Der Druck auf ÖGB, GPA und Co wird im Hinblick
auf den nahenden SPÖ-Parteitag anscheinend immer größer. Anders lässt
sich nicht erklären, weshalb der Gewerkschafts-Vorsitzende Katzian
eine alte Forderung wieder aus der Schublade holt und einmal mehr
populistische Vorstöße macht, die ausschließlich zulasten der
Österreichischen Betriebe gehen und Arbeitsplätze gefährden." Für den
Wirtschaftsbund ist klar: "Nach dem Motto 'Entlasten statt Belasten'
treten wir einer weiteren Überbelastung der heimischen
Unternehmerinnen und Unternehmer ganz entschieden entgegen", schließt
Haubner.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






