Tamandl: Rot-grünes Parkpickerlchaos geht zu Lasten der Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Vorgehensweise der Stadtregierung offenbart mangelndes Demokratieverständnis

Wien (OTS) - "Während das Rathaus 150.000 hauptsächlich von der ÖVP-Wien gesammelte Unterschriften ignoriert, greift die Wiener Arbeiterkammer wenigstens die klaren Forderungen der ÖAAB-FCG-Fraktion auf", so Fraktionsführerin Abg. z.NR Gaby Tamandl:
- So sollen unterschiedliche Parkraumkonzepte und damit einhergehende, schwer überschaubare und komplexe Regelungen mit hohem Informationsbedarf vermieden werden.
- Außerdem soll für Pendlerinnen und Pendler ein neues Kombi-Ticket eingeführt werden, das günstiges Parken mit einem günstigen Ticket der Wiener Linien verbindet.

"Das Einlenken des AK-Vorstandes, der unsere Forderung nach einem Kombi-Ticket nun unterstützt, ist erfreulich und würde eine finanzielle Entlastung der Pendler und Pendlerinnen mit sich bringen", so Tamandl, die überzeugt ist, dass das Kombi-Ticket "ein tatsächlicher Anreiz für den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel" wäre.

Vollkommen planlos seien demgegenüber die Pläne der Stadtregierung, die sich weigere, vor Ausweitung der Parkpickerlzonen eine Volksbefragung durchzuführen: "Stattdessen will man erst nächstes Jahr ein neues System der Parkraumbewirtschaftung abfragen lassen, das in den kommenden Monaten unter der Mitwirkung von Verkehrsexperten erstellt werden soll. Die Rathausregierung schafft also zunächst mit der ungefragten Ausdehnung des Parkpickerls Fakten und will erst dann über mögliche neue Modelle diskutieren. Da ist es wohl kein Zufall, dass der ÖAMTC an diesen Gesprächen nicht teilnehmen will und selbst der der SPÖ nicht eben fern stehende ARBÖ sich lediglich als teilnehmender Beobachter sieht."

Für Tamandl zeigt die Vorgehensweise der Stadtregierung mangelndes Demokratieverständnis, das einhergeht mit fehlenden Initiativen zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs: "Die richtigen Begleitmaßnahmen für Pendlerinnen und Pendler fehlen überhaupt und zeigen deutlich, dass die Verkehrspolitik von Rot-Grün von Planlosigkeit geprägt ist."

"Das Rathaus fährt über 150.000 Unterschriften einfach drüber, und stellt die Wienerinnen und Wiener vor vollendete Tatsachen. Hier wird auf Kosten der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen abkassiert.", so Tamandl abschließend.

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