- 31.08.2012, 11:20:14
- /
- OTS0093 OTW0093
PRO LIFE MARSCH - Millionen Schritte für das Leben
Linz/Klagenfurt (OTS) - "Wie weit würdest du gehen, um ein
Menschenleben zu retten?" - Die "Jugend für das Leben" ist über zwei
Wochen zu Fuß von Eisenstadt nach Klagenfurt marschiert, um auf das
Lebensrecht der Ungeborenen aufmerksam zu machen.
Gestern Abend hat die "Jugend für das Leben" Klagenfurt und somit
das Ziel ihres Pro Life Marsches erreicht. Am 14. August waren die
Jugendlichen in Eisenstadt gestartet. Der rund 400 km lange Weg
führte sie durch die vier Bundesländer Burgenland, Niederösterreich,
Steiermark und Kärnten. Täglich stattfindende Multi-Media Vorträge
in den einzelnen Stationen, sowie unzählige spontane Gespräche
unterwegs - oftmals über den Gartenzaun - boten Gelegenheit, um die
Bevölkerung auf die komplexen und weitreichenden Folgen der
Abtreibung aufmerksam zu machen. Gynäkologe Dr. Karl Michael Radner
und Psychotherapeutin Dr. Angelika Pokropp-Hippen referierten zur
Präimplantationsdiagnostik (PID) und zum Post Abortion Syndrom
(PAS). Reges Interesse zeugte von der Notwendigkeit offen und
wahrheitsgemäß über diese Themen zu sprechen.
Die Frau im Mittelpunkt
Die "Jugend für das Leben" setzt sich für den Schutz des
menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod ein.
Man will daher nicht nur den ungeborenen Kindern eine Stimme
verleihen, sondern vor allem auch für Frauen eintreten, so Carina
Broucek, Pressesprecherin der Jugendorganisation, denn: "Abtreibung
bedeutet nicht nur die Tötung eines unschuldigen Kindes, sondern
bringt zudem auch viel Leid für betroffene Frauen mit sich. Wenn man
bedenkt, dass realistische Schätzungen davon ausgehen, dass in
Österreich jede zweite bis dritte Frau von einer Abtreibung
betroffen ist, kann man sich vorstellen, wie viele körperlich und
seelisch verletzte Frauen es gibt", so Broucek weiter. Es sei längst
überfällig, dass man Frauen wirkliche Hilfe anbiete, statt sie mit
der Scheinlösung Abtreibung abzuspeisen und sie dann ihrem Leid
alleine zu lassen, betont die 23-jährige Studentin. Daher wären die
Jugendlichen während ihres Marsches nie müde geworden, die
Bevölkerung zu informieren und animieren, Frauen in einer
Konfliktschwangerschaft nicht alleine zu lassen.
Rückblick und Ausblick
Die Jugendlichen können eine auffallend positive Bilanz über
ihren diesjährigen Pro Life Marsch ziehen. Die Bevölkerung habe
großes Interesse bekundet und den Teilnehmern durch viele kleine
Gesten und Worte gezeigt, wie sehr ihre Arbeit geschätzt und
unterstützt wird. Zahllose kleinere und größere Zeugnisse von
Bewohnern führten den Jugendlichen die Dringlichkeit ihrer Tätigkeit
vor Augen und machten ihnen Mut auch weiterhin für das Leben einen
Schritt vor den anderen zu setzen. Thomas (19), der die ganze
Strecke dabei war und damit rund 800 000 Schritte für das Leben
gegangen ist, blickt zurück: "Es ist einfach genial, wenn man
bedenkt, dass alle Teilnehmer zusammen mehr als 20 Millionen
Schritte für die Ungeborenen gegangen sind und dabei so positives
Feedback von allen Seiten der Bevölkerung erhalten haben. Ich freue
mich schon auf den nächsten Pro Life Marsch!"
Mehr Infos und Berichte findet man unter: www.plm12.youthforlife.net
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | JFL






