• 28.08.2012, 08:30:31
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Alexander Janda beendet Geschäftsführertätigkeit beim Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF)

Wien (OTS) - Alexander Janda beendet mit Ende des Jahres seine
Tätigkeit als Geschäftsführer des Österreichischen
Integrationsfonds. Janda steht seit mehr als zehn Jahren an der
Spitze des ÖIF und etablierte ihn in dieser Zeit als modernen
Integrationsdienstleister mit rund 150 Mitarbeiter/innen. Über die
nächsten Schritte in der Bestellung einer Nachfolgerin bzw eines
Nachfolgers berät der Aufsichtsrat des ÖIF im Herbst.

Von der Flüchtlingshilfsorganisation zum modernen
Integrationsdienstleister

Der Österreichische Integrationsfonds agiert seit seiner Gründung
im Jahr 1960 als starker Partner des Bundesministeriums für Inneres.
Mit den historisch wechselnden Herausforderungen im Bereich
Migration und Integration wandelte sich auch das Tätigkeitsbild des
ÖIF. Von der sozialarbeiterisch orientierten
Flüchtlingshilfsorganisation verlagerte sich das Aufgabenspektrum
des ÖIF kontinuierlich in Richtung umfassende
Dienstleistungsorganisation mit den Zielgruppen Migrant/innen,
Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und
Aufnahmegesellschaft. Die Themen Sprache, Bildung und berufliche
Integration stehen heute im Zentrum der Arbeit des ÖIF.

ÖIF als kompetenter Ansprechpartner im Bereich Integration

Unter Janda übernahm der ÖIF neue Aufgaben im
Integrationsbereich: Die Abwicklung des Europäischen Integrations-
und Flüchtlingsfonds gehört heute ebenso zum Tätigkeitsprofil des
ÖIF wie die Zertifizierung von Kursträgern und die Abrechnung von
Gutscheinen im Rahmen der Integrationsvereinbarung. Mit der
Eröffnung von Habibi, dem Haus der Bildung und beruflichen
Integration, in Wien Landstraße setzte der ÖIF einen Meilenstein in
seiner Entwicklung hin zu einem umfassenden
Integrationsdienstleister.

Zielgruppe Aufnahmegesellschaft

In der von Janda herausgegebenen Publikation "Integration im
Fokus" bereitet der ÖIF relevante Zahlen und Fakten breitenwirksam
auf und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der
Integrationsdebatte. In zahlreichen Gastkommentaren sowie in seinem
Buch "Abschied von der Parallelgesellschaft" lieferte Janda
fundierte Analysen der aktuellen politischen Situation im Bereich
Integration.

"Die letzten Jahre waren von vielen positiven Entwicklungen im
Integrationsbereich geprägt. Das Thema hat heute jenen
gesellschaftlichen Stellenwert erlangt, den es verdient. Sowohl auf
Bundes- als auch auf Landes- und Gemeindeebene sind zahlreiche
zukunftsweisende Projekte und Initiativen entstanden, die das
Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft verbessern.
Mit der Einrichtung des Staatssekretariats für Integration ist es
gelungen, das Thema zu versachlichen und die gemeinsamen Ziele im
Interesse des Landes in den Vordergrund zu stellen. Im
Integrationsbereich sehe ich daher mit großem Optimismus in die
Zukunft", so Janda abschließend.

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