- 24.08.2012, 11:00:31
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GSK: Gesundheit für alle, unabhängig von Herkunft
Wien (OTS) -
- Eigene Teams für Lösungen in Entwicklungsländern - Investition
in medizinisches Fachpersonal vor Ort - Preisreduzierte Medikamente
und Impfstoffe
In Entwicklungsländern leben über 800 Millionen Menschen, davon
mehr als die Hälfte von weniger als $ 1 pro Tag. Armut zieht andere
Probleme nach sich: Mangelernährung, unsauberes Trinkwasser und
fehlende Gesundheitssysteme. Oft funktioniert die Verteilung der
Medikamente nicht und es mangelt an Infrastruktur, Krankenhäusern
und medizinischem Fachpersonal. Millionen von Menschen sterben an
heilbaren Infektionskrankheiten oder leiden an vermeidbaren
Erkrankungen, weil sie keinen Zugang zu grundlegender
Gesundheitsversorgung, notwendigen Medikamenten und Impfstoffen
haben.
Eigene Teams für Entwicklungsländer
Bei GSK ist ein eigenes Forschungsteam in Tres Cantos/Spanien auf
die Bekämpfung von Krankheiten in Entwicklungsländern spezialisiert,
darunter auch vernachlässigte tropische Erkrankungen. Ähnlich ist es
bei Impfstoffen mit einer Abteilung in Belgien. Im Juli 2010 wurde
ein "Entwicklungsländer-Team" gegründet, das wissenschaftliche
Entscheidungen nach sozioökonomischem und öffentlichem Nutzen trifft
und nicht nach wirtschaftlichem Gewinn. Einer der jüngsten Erfolge
ist der Wiederaufbau einer GSK-Niederlassung in Angola und Simbabwe
und die Einführung einer Vertriebsroute nach Somalia. Um die
Gesundheitsversorgung zu verbessern, schließt GSK aktiv externe
Partnerschaften und Kooperationen. So beispielsweise im Sommer 2012
durch den Beitritt zu "Global Hunger Summit" im Kampf gegen
Mangelernährung. Sir Andrew Witty, CEO von GSK: "Für einen guten
Start ins Leben brauchen Kinder die richtige Ernährung. Wir stellen
Medikamente gegen Eingeweidewürmer zur Verfügung, das ist ein
konkretes Beispiel dafür, wie wir helfen können. Ich freue mich,
dass GSK Teil dieser Initiative ist und wir werden gemeinsam
überlegen, was wir noch tun können."
Ausbau und Ausbildung von medizinischem Fachpersonal
Oft ist der Mangel an Fachpersonal der Grund für die medizinische
Unterversorgung. Afrika ist von knapp einem Viertel der globalen
Krankheitsbelastung betroffen, der Anteil am weltweiten
Gesundheitspersonal liegt hingegen bei nur 3 % und der am
Gesundheitsbudget gar nur bei 1 %.(1)
Um den Mangel an ausgebildetem medizinischem Fachpersonal zu
beheben, investiert GSK 20 % der in Entwicklungsländern erzielten
Gewinne in die lokale Gesundheitsinfrastruktur. 2011 konnten dadurch
10.000 Personen geschult werden; bis Ende 2011 wurden Projekte in 25
Ländern eingeführt. Unter anderem wird die Frontline Health Workers
Coalition für eine kosteneffektivere AIDS-Behandlung sowie für die
Errichtung von 500 Kliniken in Ruanda unterstützt. In Zusammenarbeit
mit der Healthstore Foundation wird Krankenschwestern in ländlichen
Gebieten und Slums in Afrika der Besitz und die Betreibung einer
medizinischen Klinik zur Grundversorgung ermöglicht. "Network for
Education and Support in Immunisation" schult mit Unterstützung von
GSK medizinisches Personal im Umgang mit Impfungen in Sub Sahara
Afrika, Nordafrika und dem Mittleren Osten.
Preisreduktionen und kleinere Packungsgrößen
Ebenfalls wesentlich ist der Kostenfaktor. GSK bietet für
Selbstzahler kleinere Packungsgrößen an und verrechnet in
Entwicklungsländern maximal ein Viertel, in ausgewählten GAVI
Ländern sogar lediglich ein Zehntel der Preise in
Entwicklungsländern. Die Preise sind abhängig vom
Bruttonationaleinkommen (Definition laut Weltbank), vom
Auftragsvolumen und von der Vertragsdauer. In Argentinien,
Brasilien, Chile, den Philippinen, Singapur und der Ukraine hat GSK
innovative Preissysteme eingeführt. So kann in Argentinien ein
Medikament in sechs zinsfreien Raten bezahlt werden, um die
Belastung zu reduzieren. In einigen Ländern gibt es Rabattkarten für
Patientengruppen wie Rentner, Personen mit Behinderung oder
chronisch Kranke mit Mindestlohn, die sich die Zuzahlungen zu ihren
Medikamenten nicht leisten können. Im US Journal Health Affairs 2011
wurde ein Interview mit Andrew Witty über globale Gesundheitsthemen
veröffentlicht.(2)
Referenzen (1) World Health Organization World Health Report
2006: Working together for health (2) Artikel im US journal Health
Affairs unter http://content.healthaffairs.org/content/30/1/118
Bildmaterial Sir Andrew Witty
http://www.gsk.com/common/img/about/Andrew-Witty.jpg Bildmaterial
Tres Cantos http://www.glaxosmithkline.at/images/Tres_Cantos.jpg
Link zum Video mit Sir Andrew Witty
http://www.gsk.com/community/Andrew-Witty-Africa.htm Mehr
Informationen unter
http://www.gsk.com/reportsandpublications-policies.htm
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