• 21.08.2012, 15:29:51
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ÖH: WU darf nicht noch weiter beschränkt werden

Wissenschaftsministerium fordert schon wieder auf, Gesetze nicht zu beachten

Utl.: Wissenschaftsministerium fordert schon wieder auf, Gesetze
nicht zu beachten=

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft fordert
WU-Rektor Badelt auf, von weiteren Zugangsbeschränkungen abzusehen.
"Einerseits kann rechtlich gesehen die Anwendung des Paragraphen
nicht im Alleingang von der WU verlangt werden. Das hat auch schon
2009 dazu geführt, dass ein ähnliches Verlangen abgelehnt wurde. Es
ist mehr als verwunderlich, dass das Wissenschaftsministerium zu
etwas aufruft, was rechtlich nicht vorgesehen ist. Nach der
Aufforderung zur Einhebung autonomer Studiengebühren ist das die
nächste Verantwortung, die Töchterle abzugeben versucht.
Andererseits entsprechen die im Paragraphen vorgesehenen
Kapazitätsgrenzen nicht den realen, da es erst 2011 die erste
größere Zahl "eigener" Bachelorstudierender der WU gab", so Martin
Schott vom Vorsitzteam.

"Es gibt schon genügend Hürden, die für viele Studierende ein
Studium auf der WU extrem erschweren: Die Eingangsphase beim
Bachelor, die schon beschränkten englischsprachigen Master, die
Eingangsphase beispielsweise beim VWL Master etc. Schon jetzt können
sehr viele Studierende, die gut dafür geeignet wären, keinen Master
machen", so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.

"Universitätspolitik darf nicht zu einem Wunschkonzert verkommen,
in dem nur Eigen- und Eliteninteressen eine Rolle spielen", so Peter
Grabuschnig vom ÖH-Vorsitzteam. "Es sollte um mehr Ressourcen für
die Hochschulen gekämpft werden, anstatt alle Verschlechterungen
weiter auf den Rücken der Studierenden zu hieven. Gemeinsam für den
Ausbau kämpfen anstatt alleine Hürden aufbauen!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NHO

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