ÖH: WU darf nicht noch weiter beschränkt werden

Wissenschaftsministerium fordert schon wieder auf, Gesetze nicht zu beachten

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft fordert WU-Rektor Badelt auf, von weiteren Zugangsbeschränkungen abzusehen. "Einerseits kann rechtlich gesehen die Anwendung des Paragraphen nicht im Alleingang von der WU verlangt werden. Das hat auch schon 2009 dazu geführt, dass ein ähnliches Verlangen abgelehnt wurde. Es ist mehr als verwunderlich, dass das Wissenschaftsministerium zu etwas aufruft, was rechtlich nicht vorgesehen ist. Nach der Aufforderung zur Einhebung autonomer Studiengebühren ist das die nächste Verantwortung, die Töchterle abzugeben versucht. Andererseits entsprechen die im Paragraphen vorgesehenen Kapazitätsgrenzen nicht den realen, da es erst 2011 die erste größere Zahl "eigener" Bachelorstudierender der WU gab", so Martin Schott vom Vorsitzteam.

"Es gibt schon genügend Hürden, die für viele Studierende ein Studium auf der WU extrem erschweren: Die Eingangsphase beim Bachelor, die schon beschränkten englischsprachigen Master, die Eingangsphase beispielsweise beim VWL Master etc. Schon jetzt können sehr viele Studierende, die gut dafür geeignet wären, keinen Master machen", so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.

"Universitätspolitik darf nicht zu einem Wunschkonzert verkommen, in dem nur Eigen- und Eliteninteressen eine Rolle spielen", so Peter Grabuschnig vom ÖH-Vorsitzteam. "Es sollte um mehr Ressourcen für die Hochschulen gekämpft werden, anstatt alle Verschlechterungen weiter auf den Rücken der Studierenden zu hieven. Gemeinsam für den Ausbau kämpfen anstatt alleine Hürden aufbauen!"

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