ARBÖ: Weltweite Missernte an Getreide und Mais

Trotzdem versteift sich Umweltminister Berlakovich auf E10-Einführung ab Oktober - ARBÖ-Protest-Unterschriften-Aktion auf www.arboe.at/e10

Wien (OTS) - Noch vor einem Jahr lachten E10-Befürworter über die Frage: "Und was tun, wenn weltweit Getreide knapp wird?" "Nun ist es leider soweit. Nicht nur in Österreich, sondern weltweit werden Getreide und Mais extrem knapp, Hungerkatastrophen drohen. Völlig unberührt davon versteift sich Umweltminister Berlakovich darauf, schon ab Oktober E10 einzuführen", kritisiert ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.

Extreme Dürre setzt den Hauptanbaugebieten in den USA erheblich zu, sodass die Ausbeute an Getreide und Mais um rund zwei Drittel zu schrumpfen droht. Auch in Österreich kann die Landwirtschaft, nach eigenen Angaben, nicht die nötigen Mengen an Getreide und Mais aufbringen, das bekanntlich die Basis für Ethanol bildet - Importe sind notwendig. "Es ist daher mehr als unverständlich, dass Umweltminister Nikolaus Berlakovich unter diesen widrigen Umständen stur an seinen Plänen festhält, E10 im Oktober diesen Jahres an den heimischen Zapfsäulen einzuführen", so die ARBÖ-Generalsekretärin. "Ein voller Magen hat Vorrang vor einem vollen Tank!"

Der ARBÖ protestiert mit seiner Unterschriftenaktion "Tanke Mais um keinen Preis!" gegen die Einführung von E10 im Oktober diesen Jahres und lädt alle Kritiker herzlich ein, die Unterschriftenaktion zu unterstützen, entweder auf www.arboe.at/e10 oder in allen ARBÖ-Dienststellen.

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