• 09.08.2012, 12:06:53
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Österreichs größte Blaulichtorganisationen unterstützen Rettungsgasse

Samariterbund und Rotes Kreuz ziehen positive Bilanz

Wien (OTS) - Seit 1. Jänner gilt auf Österreichs Autobahnen und
Schnellstraßen das Prinzip der Rettungsgasse. Der
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs und das Österreichische Rote
Kreuz ziehen insgesamt eine positive Bilanz.

Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des ASBÖ, betont die
Wichtigkeit der Rettungsgasse in jeder Stausituation: "Neben Unfällen
gibt es noch viele andere Notfälle, bei denen ein rasches Vorankommen
der Rettungsfahrzeuge wichtig, ja oft sogar entscheidend über Leben
und Tod ist - zum Beispiel eine dringende Rettungsfahrt ins
Krankenhaus oder zu einem anderen Einsatzort." In der Praxis gäbe es
zwar noch Kinderkrankheiten, "aber es dauert nun einmal bis das
theoretische Wissen automatisch in den Handlungsablauf übergeht. Hier
leistet der Samariterbund in seinen Kursen aktive Aufklärungsarbeit."
Jene Verkehrsteilnehmer, die im Stau die freie Bahn für sich
ausnutzen, müssten mit Strafen rechnen. "Ganz ohne Sanktionen wird es
wahrscheinlich nicht funktionieren", erklärt Hundsmüller.

"Zur Rettungsgasse gibt es keine vernünftige Alternative", sagt Gerry
Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes.
"In einfachen Verkehrssituationen funktioniert die Rettungsgasse
bereits hervorragend, in den vergangenen Wochen waren unsere
Einsatzkräfte oft schneller am Unfallort und konnten damit rascher
helfen." In komplexen Verkehrssituationen gäbe es bei manchen
Autofahrerinnen und Autofahrern noch Unsicherheiten, daran müsse man
weiterhin arbeiten. "Aber in Summe ziehen wir eine positive Bilanz.
Ich möchte mich hiermit noch einmal bei allen Autofahrerinnen und
Autofahrern bedanken, denn die Rettungsgasse rettet Leben", so
Foitik.

In anderen europäischen Ländern wie Deutschland, Tschechien,
Slowenien und der Schweiz ist die Rettungsgasse schon seit Jahren
gelebte Praxis. Alle Informationen zur Bildung und Nutzung der
Rettungsgasse finden sich auf www.rettungsgasse.com

Rückfragehinweis:

Mag.a Martina Vitek
   Presse und Öffentlichkeitsarbeit
   Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
   Tel.: +43-1-89145-227 
   Mobil: +43-664-3582386
   E-Mail: [email protected] 
   www.samariterbund.net 
   
   Mag.a Monika Primenz, 
   Österreichisches Rotes Kreuz
   Presse- und Medienservice
   Tel.: 01 / 589 00 - 153
   Mail: [email protected]
   www.roteskreuz.at

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