• 07.08.2012, 12:05:21
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Schmidinger: Pädagogische Hochschulen "auf gleiche Augenhöhe" zu bringen, braucht Zeit, Forschung und Autonomie

Wien (OTS) - Die Ankündigung von Frau Bundesministerin Schmied,
die Pädagogischen Hochschulen auf Augenhöhe mit den Universitäten
bringen zu wollen, wird grundsätzlich positiv gesehen. Dies kann aber
aus Sicht der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) nicht
dadurch erfolgen, diese durch die Einrichtung von Masterstudien
upgraden zu wollen. "Auf Augenhöhe bringen" muss vielmehr heißen,
eine geeignete Forschungsstruktur aufzubauen.

Dazu braucht es habilitiertes und wissenschaftlich ausgewiesenes
Personal und vor allem Zeit. Weiters müssen organisatorische
Voraussetzungen für die Institution geschaffen werden, die
deren Autonomie sicherstellen, damit die Freiheit von Forschung und
Lehre gewährleistet ist. "Die Signale", so Schmidinger, "die die
Öffentlichkeit in der letzten Zeit erreicht haben, lassen daran aber
Zweifel aufkommen."

Eine Unausgewogenheit sieht Schmidinger auch bei der Fort- und
Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Obwohl die Universitäten
die Ausbildung der Sekundarstufe I und II anbieten, sind sie von der
Fort- und Weiterbildung "systemisch ausgeschlossen". Hier sieht
Schmidinger die Notwendigkeit das System für die Universitäten zu
öffnen. Gerade die Universitäten können aufgrund der vorhandenen
Verbindung von pädagogischer und
fachwissenschaftlicher/künstlerischer Expertise diesen Bereich
qualitätsvoll mitgestalten.

Rückfragehinweis:

Mag. Elisabeth Fiorioli
   Generalsekretärin
   Österreichische Universitätenkonferenz
   Floragasse 7 / 7, 1040 Wien
   Tel.: +43 (0)1 310 56 56
   Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
   Email: [email protected]
   Homepage: www.uniko.ac.at

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