• 25.07.2012, 09:08:33
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Durch Schlachtschussapparat verletzter Bauer wollte unschuldiges Kätzchen töten

Verein Pfotenhilfe fordert Behörden zum Handeln auf

Wien (OTS) - Wie in den vergangenen Tagen durch die Medien bekannt
wurde, wollte ein 81-jähriger Altbauer aus dem Bezirk Steyr-Land
seine angeblich kranke Katze mit einem Schlachtschussapparat töten,
traf dabei aber sich selbst. Weil das Tier zu kratzen begann,
rutschte der Mann ab und verletzte sich in der Leiste. Die Katze
konnte fliehen. Auf dem Hof leben noch etwa 30 weitere Katzen.

Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten, ist verboten. Stattdessen
hätte der Altbauer die Katze zum nächsten Tierarzt bringen müssen,
der über eine Euthanasie entscheiden kann. "Wir wurden bereits von
mehreren besorgten Personen kontaktiert und gebeten, etwas zu
unternehmen. Ich fordere die Behörden deshalb dazu auf, diesen Fall
schnellstmöglich zu prüfen und entsprechend zu handeln." sagt Sonja
Weinand, Sprecherin des Verein Pfotenhilfe.

"Wie so oft in ländlichen Gebieten bin ich mir außerdem sicher,
dass die 30 auf dem Hof lebenden Katzen nicht kastriert sind.
Ansonsten wäre eine so große Anzahl an Tieren ziemlich
unwahrscheinlich." berichtet Sonja Weinand weiter. Katzen mit
Freilauf nicht zu kastrieren widerspricht jedoch dem Gesetz. "Auch
hier bitte ich die Behörden, einzugreifen und zu handeln. Gerne
bieten wir unsere Hilfe beim Einfangen der Katzen an." informiert
Sonja Weinand. Sollte es gewünscht werden, können einige der
Vierbeiner auch gerne im Tierheim Pfotenhilfe Lochen (OÖ) aufgenommen
werden.

Rückfragehinweis:
Sonja Weinand, Vereinssprecherin Verein PFOTENHILFE mailto:[email protected]
Tel.: 01 / 892 23 77, www.pfotenhilfe.org

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