• 24.07.2012, 15:05:45
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Blaue sehen rot: SPÖ schließt Unterbringung von Asylwerbern in heimischen Kasernen nicht aus

Unterbringungsfrage für FP nicht vorrangig, Rückführungsfrage erstrangig

Wien (OTS) - SPÖ-Bundeskanzler Faymann wollte heute nicht
ausschließen, dass Asylwerber künftig in Kasernen untergebracht
werden könnten. FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter NAbg. Ing.
Norbert Hofer spricht sich strikt dagegen aus.

Zur zugrundeliegenden Problematik sagt Hofer: "Es geht nicht darum,
wo wir die viel zu vielen Asylwerber unterbringen, sondern wie wir
sie gemäß Dublin-Abkommen in die sicheren Drittländer zurückführen,
über die sie illegal nach Österreich eingereist sind. Wir sind
Asylweltmeister und das wollen wir nicht sein. Die
Unterbringungsfrage ist daher nicht vorrangig, viel mehr die
Rückführungsfrage."

Zahlreiche Gemeinden in Österreich seien davon uhnmittelbar
betroffen. Als Beispiel nannte Hofer etwa Pinkafeld. Die dortige
Kaserne soll in absehbarer Zeit geschlossen, das ansässige
Jägerbataillon 19 übersiedelt werden. Nicht zuletzt aufgrund der
Kommunalwahl im Herbst ist das Thema brisant. Seit Jahren fordert die
FP ein Nachnutzungskonzept für die Kaserne. "Niemand möchte in seiner
Gemeinde Verhältnisse, wie wir sie aus Traiskirchen kennen", betonte
Hofer. Man dürfe auch nicht verhehlen, dass ein Großteil der in
Österreich aufhältigen Asylwerber Asylbetrüger seien, die sich das
Schutzmäntelchen des Verfolgten umhängen würden, so Hofer.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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