• 23.07.2012, 14:25:52
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LH Dörfler auf politischer Nachbarschaftstour in Südost-Europa

Treffen mit Laibacher Bürgermeister, kroatischem Verkehrsminister und istrischen Präsidenten - Grenzüberschreitende Projekte werden verhandelt

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie Kärntens Landeshauptmann Gerhard
Dörfler heute, Montag, mitteilt, reist er kommenden Mittwoch (25.
Juli) zu Arbeitsgesprächen zu unseren südlichen Nachbarn nach
Slowenien und Kroatien. So findet in Zagreb auf ministerieller Ebene
erstmals ein Treffen mit dem kroatischen Verkehrsminister Sinisa
Hajdas Doncic und dem Istrischen Präsidenten Ivan Jakovcic statt.

"Hauptschwerpunkte des Arbeitstreffens werden die internationalen
Straßen- und Schienenverkehrsverbindungen zwischen Kärnten und
Kroatien mit Schwerpunkt der zweiten Karawankentunnelröhre sein.
Weiters werden wir über die Ausweitung der Euregio Senza Confini auf
Istrien verhandeln", erklärt Dörfler. Erst in der vergangenen Woche
wurde ihre Ratifizierung durch den italienischen Ministerpräsidenten
Monti durchgeführt. Nun kann die Euregio Senza Confini, die die
Regionen Veneto, Friaul-Julisch Venetien und Kärnten als
Gründungspartner hat, erstmals erweitert werden.

Danach reist der Landeshauptmann auf Einladung des Laibacher
Bürgermeisters Zoran Jankovic zu einem Arbeitsgespräch in die
Hauptstadt Sloweniens weiter. Im Mittelpunkt der Gespräche steht ein
Themenmix aus den Bereichen Verkehr, Tourismus, Bildung und Sport.
"Die grenzüberschreitende Behandlung von Themen ist in einem Land wie
Kärnten, das an der Grenze zu mehreren Ländern liegt, dringend
notwendig. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch über
unsere eigenen Staatsgrenzen hinweg gute Projekte erfolgreich
umsetzen können", fasst Dörfler zusammen.

"Diese politische Arbeits- und Verhandlungsreise zeigt einmal
mehr, dass sich Kärnten nach der Lösung der Ortstafelfrage in einer
neuen Partnerschaft mit Slowenien befindet. Zudem zeugen die
hochrangigen Termine in Zagreb weiters von sehr guten politischen
und wirtschaftlichen Beziehungen des neuen EU-Landes Kroatien mit
Kärnten, die weiter vertieft werden sollen", so Dörfler.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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