- 18.07.2012, 12:36:51
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Seniorenbund: Kampf gegen die Teuerung verstärken! Stopp von Gebührenerhöhungen!
Aubauer und Becker: Neue Generali-Studie beweist dringenden Handlungsbedarf.
Wien (OTS) - Die heute veröffentlichte Generali-Studie über
"Zukunftsängste 2012" beweist einmal mehr: Die Teuerung ist größte
Sorge der Österreicher. Demnach fühlen sich 67% der Österreicher vom
Anstieg der Lebenshaltungskosten in ihrer Existenz bedroht. Das sind
um 21 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. "Wir müssen daher
dringend den Kampf gegen die Teuerung verstärken - in Österreich und
in Europa", fordern Seniorenbund Bundesobmann-Stellvertreterin
NR-Abg. Mag. Gertrude Aubauer und Heinz K. Becker, Generalsekretär
und Sozialsprecher der ÖVP-Europadelegation.
Lebensmittelspekulation und Österreich-Aufschlag abstellen!
"Der von vielen Herstellerfirmen praktizierte
"Österreich-Aufschlag", darf mit den Regeln des EU-Binnenmarktes
nicht vereinbar sein! Hier muss seitens der Europäischen Kommission
eingegriffen werden, wofür sich die Österreichische Bundesregierung
dringend einsetzen muss! Und auch die Auswüchse der Spekulation auf
Lebensmittelrohstoffe können nicht länger toleriert werden und sind
daher mit entschiedenen Schritten auf globaler Ebene zu unterbinden",
erklärt Becker, der sich in seiner Funktion als Europaabgeordneter
noch stärker einbringen wird, um "endlich für die Konsumenten
spürbare Ergebnisse zu erzielen!"
Tariferhöhungen wie in Wien sofort stoppen!
"In Österreich brauchen wir vor allem dringend einen
Tarif-Erhöhungs-Stopp. Was vor allem Wien hier in letzter Zeit
aufgeführt hat, ist völlig unzumutbar. Wenn Energie- und
Lebensmittelkosten derartig steigen, dass ohnehin schon so viele
Menschen in arge Bedrängnis kommen, dann darf die öffentliche Hand
nicht noch eines drauflegen", erklärt Mag. Gertrude Aubauer,
Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes
und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat zu einem besonders
ärgerlichen Teil der Kostentreiber.
Die Seniorenbund-Sparrechnung umsetzen!
Der Seniorenbund zeigt in seiner Sparrechnung auf, wie wir durch
unterschiedliche Maßnahmen für bis zu 800,- Euro mehr in den
Senioren-Geldbörsen sorgen. Enthalten sind politisch und gesetzlich
umzusetzende Maßnahmen und der dringende Appell an die 2,5 Millionen
Senioren-Kundinnen und -Kunden: "Die Senioren müssen lernen, ihre
Marktmacht zu nützen! Sie müssen Preise vergleichen, müssen vor
allem bei Strom und Gas Anbieter wechseln! Sie dürfen sich nicht
jeden Preis aufdrücken lassen", betont Aubauer. (Details der
Seniorenbund-Sparrechnung auf www.seniorenbund.at)
Einige der Punkte erfordern politische Verhandlungen und / oder
Gesetzesänderungen, wie z.B. der Kampf gegen die internationale
Lebensmittel-Rohstoffspekulation (Leerkäufe) oder die Praxis
internationaler Markenhersteller, von Österreichischen Händlern mehr
zu verlangen, als von anderen. An diesen Punkten arbeiten wir in
Österreich und in Europa mit Nachdruck.
Wechsel der Energieanbieter forcieren!
Andere Punkte jedoch können Konsumenten selbst erledigen, wie z.B.
Einsparungen von bis zu 300,- Euro im Jahr durch den Wechsel der
Strom- und / oder Gasanbieter. Dazu starten wir im Herbst ein
Kooperationsprojekt mit e-Control. Dem folgen weitere Projekte, z.B.
zur Steigerungen das Anbots an Kleinpackungen für Singlehaushalte.
"Diese möglichen 800,- Euro sollen möglichst viele
Senioren-Haushalte lukrieren können", erklärt Aubauer das klare Ziel
des Seniorenbund-Aktionsplans gegen die Teuerung.
Rückfragehinweis:
MEP Heinz K. Becker Generalsekretär ÖSTERREICHISCHER SENIORENBUND Bundesorganisation Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien Tel.: (+43) 01 - 40 126 - 150 Fax: (+43) 01 - 40 66 266 Mail: [email protected] Web: www.seniorenbund.at
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