Seniorenbund: Kampf gegen die Teuerung verstärken! Stopp von Gebührenerhöhungen!

Aubauer und Becker: Neue Generali-Studie beweist dringenden Handlungsbedarf.

Wien (OTS) - Die heute veröffentlichte Generali-Studie über "Zukunftsängste 2012" beweist einmal mehr: Die Teuerung ist größte Sorge der Österreicher. Demnach fühlen sich 67% der Österreicher vom Anstieg der Lebenshaltungskosten in ihrer Existenz bedroht. Das sind um 21 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. "Wir müssen daher dringend den Kampf gegen die Teuerung verstärken - in Österreich und in Europa", fordern Seniorenbund Bundesobmann-Stellvertreterin NR-Abg. Mag. Gertrude Aubauer und Heinz K. Becker, Generalsekretär und Sozialsprecher der ÖVP-Europadelegation.

Lebensmittelspekulation und Österreich-Aufschlag abstellen!

"Der von vielen Herstellerfirmen praktizierte "Österreich-Aufschlag", darf mit den Regeln des EU-Binnenmarktes nicht vereinbar sein! Hier muss seitens der Europäischen Kommission eingegriffen werden, wofür sich die Österreichische Bundesregierung dringend einsetzen muss! Und auch die Auswüchse der Spekulation auf Lebensmittelrohstoffe können nicht länger toleriert werden und sind daher mit entschiedenen Schritten auf globaler Ebene zu unterbinden", erklärt Becker, der sich in seiner Funktion als Europaabgeordneter noch stärker einbringen wird, um "endlich für die Konsumenten spürbare Ergebnisse zu erzielen!"

Tariferhöhungen wie in Wien sofort stoppen!

"In Österreich brauchen wir vor allem dringend einen Tarif-Erhöhungs-Stopp. Was vor allem Wien hier in letzter Zeit aufgeführt hat, ist völlig unzumutbar. Wenn Energie- und Lebensmittelkosten derartig steigen, dass ohnehin schon so viele Menschen in arge Bedrängnis kommen, dann darf die öffentliche Hand nicht noch eines drauflegen", erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat zu einem besonders ärgerlichen Teil der Kostentreiber.

Die Seniorenbund-Sparrechnung umsetzen!

Der Seniorenbund zeigt in seiner Sparrechnung auf, wie wir durch unterschiedliche Maßnahmen für bis zu 800,- Euro mehr in den Senioren-Geldbörsen sorgen. Enthalten sind politisch und gesetzlich umzusetzende Maßnahmen und der dringende Appell an die 2,5 Millionen Senioren-Kundinnen und -Kunden: "Die Senioren müssen lernen, ihre Marktmacht zu nützen! Sie müssen Preise vergleichen, müssen vor allem bei Strom und Gas Anbieter wechseln! Sie dürfen sich nicht jeden Preis aufdrücken lassen", betont Aubauer. (Details der Seniorenbund-Sparrechnung auf www.seniorenbund.at)

Einige der Punkte erfordern politische Verhandlungen und / oder Gesetzesänderungen, wie z.B. der Kampf gegen die internationale Lebensmittel-Rohstoffspekulation (Leerkäufe) oder die Praxis internationaler Markenhersteller, von Österreichischen Händlern mehr zu verlangen, als von anderen. An diesen Punkten arbeiten wir in Österreich und in Europa mit Nachdruck.

Wechsel der Energieanbieter forcieren!

Andere Punkte jedoch können Konsumenten selbst erledigen, wie z.B. Einsparungen von bis zu 300,- Euro im Jahr durch den Wechsel der Strom- und / oder Gasanbieter. Dazu starten wir im Herbst ein Kooperationsprojekt mit e-Control. Dem folgen weitere Projekte, z.B. zur Steigerungen das Anbots an Kleinpackungen für Singlehaushalte. "Diese möglichen 800,- Euro sollen möglichst viele Senioren-Haushalte lukrieren können", erklärt Aubauer das klare Ziel des Seniorenbund-Aktionsplans gegen die Teuerung.

Rückfragen & Kontakt:

MEP Heinz K. Becker
Generalsekretär
ÖSTERREICHISCHER SENIORENBUND
Bundesorganisation
Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien
Tel.: (+43) 01 - 40 126 - 150
Fax: (+43) 01 - 40 66 266
Mail: hkbecker@seniorenbund.at
Web: www.seniorenbund.at

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