Gartelgruber: FPÖ gegen verpflichtende Frauenquoten in Privatwirtschaft

Heinisch-Hosek soll sich um Lebensrealität der österreichischen Frauen kümmern

Wien (OTS) - FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber lehnt die Forderungen von Ministerin Heinisch-Hosek nach verpflichtenden Frauenquoten in der Privatwirtschaft ab. "Unternehmen müssen auch in Zukunft selber entscheiden können, welche Stellen sie mit welchen Personen besetzen." Vorschläge wie diejenige Heinisch-Hoseks und der EU-Kommissarin Viviane Reding seien äußerst bedenklich und würden dirigistische Eingriffe in die Privatwirtschaft darstellen. Zudem bekämen qualifizierte Frauen dadurch den Stempel der Quotenfrau aufgedrückt.

Die Ministerin solle sich endlich um die Lebensrealität der österreichischen Frauen kümmern, verlangte Gartelgruber. "Viele Frauen kämpfen darum, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen oder müssen in Teilzeitjobs mit einem sehr kleinen Gehalt auskommen. Gerade alleinerziehende Mütter sind besonders von Armut bedroht", verwies Gartelgruber auf die Umstände, unter denen sich viele Frauen in Österreich durchs Leben kämpfen müssten. Diesen sei mit irgendwelchen Quoten nicht im Mindesten geholfen. Aber das sei Heinisch-Hosek offenbar völlig gleichgültig.

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