- 10.07.2012, 14:13:19
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Schmidinger: "Wifo-Studie bestätigt weitgehend die Argumente der uniko"
Wien (OTS) - Die Schlussfolgerungen aus der heute präsentierten
Wifo-Studie mit dem Titel "Hochschulen 2025" rufen beim Präsidenten
der Universitätenkonfrenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, über
weite Strecken Genugtuung und Zustimmung hervor: "Wenn das Wifo zur
Auffassung kommt, dass die Vervollständigung der universitären
Autonomie mit Hilfe von Zugangsregeln und einer
Studienplatzfinanzierung sowie durch die Erhöhung der Finanzierung zu
erreichen ist, dann werden damit die bisherigen Argumente der
Universitätenkonferenz in vollem Umfang untermauert." Dies gelte auch
für die Empfehlung des Wifo, dass eine Erhöhung der Uni-Budgetierung
nicht nur öffentlich, sondern auch privat getragen werden sollte.
Besonders bemerkenswert erscheint Präsident Schmidinger die
Feststellung von Wifo-Seite zu Österreichs Hochschulausgaben, wonach
"die finanzielle Dotierung für die Aufgabenerfüllung des
Hochschulsektors knapp bemessen erscheint". Wenn Wifo-Chef Karl
Aiginger heute erklärt habe, die sogenannte "Hochschulmilliarde" sei
"nicht genug", dann bestätige dies auch die jüngsten Äußerungen von
uniko-Seite. Die vom Wifo angeregte drastische Erhöhung der
jährlichen Mehrausgaben in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro
zeige zudem, dass die bisherigen Berechnungen der uniko nicht aus der
Luft gegriffen waren. "Die Bundesregierung ist aufgefordert, der
Realität ins Auge zu sehen und ihrerseits die Schlussfolgerungen zu
ziehen, wenn ihr leistungs- und international konkurrenzfähige
Universitäten ein wirkliches Anliegen sind", ergänzt Schmidinger.
Rückfragehinweis:
Manfred Kadi Referent für Öffentlichkeitsarbeit Österreichische Universitätenkonferenz Floragasse 7 / 7 1040 Wien Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24 Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22 Email: [email protected] Homepage: www.uniko.ac.at
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