Schmidinger: "Wifo-Studie bestätigt weitgehend die Argumente der uniko"

Wien (OTS) - Die Schlussfolgerungen aus der heute präsentierten Wifo-Studie mit dem Titel "Hochschulen 2025" rufen beim Präsidenten der Universitätenkonfrenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger, über weite Strecken Genugtuung und Zustimmung hervor: "Wenn das Wifo zur Auffassung kommt, dass die Vervollständigung der universitären Autonomie mit Hilfe von Zugangsregeln und einer Studienplatzfinanzierung sowie durch die Erhöhung der Finanzierung zu erreichen ist, dann werden damit die bisherigen Argumente der Universitätenkonferenz in vollem Umfang untermauert." Dies gelte auch für die Empfehlung des Wifo, dass eine Erhöhung der Uni-Budgetierung nicht nur öffentlich, sondern auch privat getragen werden sollte.

Besonders bemerkenswert erscheint Präsident Schmidinger die Feststellung von Wifo-Seite zu Österreichs Hochschulausgaben, wonach "die finanzielle Dotierung für die Aufgabenerfüllung des Hochschulsektors knapp bemessen erscheint". Wenn Wifo-Chef Karl Aiginger heute erklärt habe, die sogenannte "Hochschulmilliarde" sei "nicht genug", dann bestätige dies auch die jüngsten Äußerungen von uniko-Seite. Die vom Wifo angeregte drastische Erhöhung der jährlichen Mehrausgaben in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zeige zudem, dass die bisherigen Berechnungen der uniko nicht aus der Luft gegriffen waren. "Die Bundesregierung ist aufgefordert, der Realität ins Auge zu sehen und ihrerseits die Schlussfolgerungen zu ziehen, wenn ihr leistungs- und international konkurrenzfähige Universitäten ein wirkliches Anliegen sind", ergänzt Schmidinger.

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