Haubner: Fiskalpakt ist entscheidender Schritt zu starkem Europa

Wachstum nicht auf Schulden aufbauen - Österreich profitiert von stabilem Europa und Eurozone

Wien, 04.07.2012 (OTS/Text) - "Europa steht vor großen Herausforderungen. Schuldenkrise, Bankenkrise und Zahlungsbilanzkrise erfordern effiziente Maßnahmen und griffige Instrumente. Der Fiskalpakt ist ein entscheidender Schritt zu einem starken Europa, denn er verstärkt die Koordinierung der Wirtschaftspolitik zwischen den Euroländern sowie beinahe allen EU-Mitgliedsländern", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner im Rahmen der heutigen Nationalratssitzung". ****

Als wesentlich bezeichnet Haubner, dass die EU-Länder, die unterzeichnet haben, die Verpflichtung eingegangen sind, einen ausgeglichenen Haushalt oder sogar einen Haushaltsüberschuss zu erzielen. Dafür sorgen zum einen der Korrekturmechanismus bei fiskalpolitischen Verfehlungen und zum anderen die Schuldenbremse. "Denn eines muss klar sein: Die Zukunft auf Schulden aufzubauen ist verantwortungslos. Um in Europa an der Spitze mitspielen zu können, brauchen wir einen Chancen-Staat und keinen Schulden-Staat. Eine Zukunft mit Perspektive kann für uns nur über ein starkes Europa und den Euro gehen", verdeutlicht Haubner und verweist darauf, dass Österreich seit der Einführung des Euro durchgängig mehr Güter und Dienstleistungen exportiert als importiert hat. "Wer sagt, dass uns der Euro nichts gebracht hat, vergisst, dass die Beschäftigung seit 1999 um gut ein Prozent pro Jahr gestiegen ist. Seit der Euro-Einführung sind rund 350.000 Arbeitsplätze entstanden. Ohne Euro könnten wir auch nicht auf unsere stetig steigenden Export-Zahlen blicken", so Haubner, und erinnert, dass Österreichs Exporte seit dem Beitritt 1995 von 33 Milliarden auf 85 Milliarden im Jahr 2011 gestiegen sind. "Jetzt geht es darum, dass Europa in eine stabile Zukunft blicken kann - und der Fiskalpakt ist das essentielle Instrument dafür", schließt Haubner.

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