- 03.07.2012, 09:00:32
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Professor Fritz Breuss wird Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
Wien (OTS/WIFO) - Fritz Breuss ist einer der herausragendsten
Kenner der europäischen Wirtschafts- und Integrationspolitik. Seine
Analysen und Studien tragen zu einem tieferen Verständnis der
Herausforderungen und Bewältigungsstrategien einer weitergehenden
Integration der Europäischen Union bei. Seine wissenschaftlichen
Beiträge und seine starke pro-europäische Haltung, die ihn nicht
davon abhält, Schwachstellen und Konstruktionsfehler zu benennen,
werden nun durch die Aufnahme in die Europäischen Akademie der
Wissenschaften und Künste gewürdigt.
Prof. Dr. Fritz Breuss begann seine wissenschaftliche Karriere am
Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung im Jahr 1974. Er
war am WIFO bis zum Jahr 2009 beschäftigt und fasste bereits früh in
der akademischen Welt Fuß. Ab 1981 war er zunächst Lektor an der
Wirtschaftsuniversität Wien, wo er im Jahr 1985 die Habilitation aus
Außenwirtschaft und angewandter Makroökonomie erlangte. Im März 1993
folgte er einer Berufung als Universitätsprofessor für Europäische
Wirtschaft an die Wirtschaftsuniversität Wien. Diese Position hatte
er bis 2009 inne. Er übte leitende Funktionen am "Europainstitut" und
in der akademischen Einheit "Europäische Wirtschaft" aus. Seine
Arbeiten erregten internationale Aufmerksamkeit und Beachtung, die
mit der Ernennung zum "Jean Monnet Professor für wirtschaftliche
Aspekte der Europäischen Integration" im Jahr 1995 Anerkennung fand.
Im Juni 2012 wurde Fritz Breuss als Mitglied in die Europäische
Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen, und zwar in die
Klasse "Sozialwissenschaften, Recht und Ökonomie". Die Akademie ist
ein wissenschaftliches Netzwerk mit über 1.200 Mitgliedern, das sich
der Entwicklung gemeinsamer ethischer und wissenschaftlicher Werte
widmet, die zum Nutzen der in Europa lebenden und arbeitenden
Menschen beitragen. Sie wurde 1990 von Felix Unger, Nikolaus
Lobkowicz und Franz Kardinal König gegründet und gliedert sich in
sieben Klassen. Zu ihren Mitgliedern zählen herausragende
Persönlichkeiten aus über 70 Ländern, die sich um die Ziele der
Akademie verdient gemacht haben. Dazu zählt die Förderung eines
Dialoges über die Grenzen von Disziplinen, Ideologien und kulturellen
Unterschiede hinweg.
Fritz Breuss ist auch nach seiner beruflichen Tätigkeit an der
Wirtschaftsuniversität Wien wissenschaftlich aktiv. Er ist
geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift "Empirica - Journal of
European Economics" und leitet das vom WIFO gemeinsam mit dem Wiener
Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche und dem
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Rechenzentrum betriebene
Kompetenzzentrum "FIW - Forschungsschwerpunkt Internationale
Wirtschaft". Dieses Projekt bietet eine Infrastruktur für eine
Forschungsplattform zu außenwirtschaftsrelevanten Themen und
veröffentlicht regelmäßig Policy Briefs. In dieser Publikationsreihe
beschäftigte sich Fritz Breuss zuletzt mit dem Thema einer
EU-Wirtschaftsregierung. Er sieht darin eine notwendige, aber nicht
hinreichende Bedingung für das Überleben der Währungsunion und des
Euro.
Internet-Links:
Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste:
http://www.euro-acad.eu
Fritz Breuss: EU-Wirtschaftsregierung: Eine notwendige aber nicht
hinreichende Bedingung für das Überleben der Eurozone und des Euro,
http://www.fiw.ac.at/fileadmin/Documents/Publikationen/Policy_Briefs/
FIW_Policy_Brief_Nr_12_Breuss_EU-WiReg_Version_23_08_2011.pdf
Rückfragehinweis:
Rückfragen bitte am Dienstag, 3. Juli 2012, zwischen 9:00 und 11:00 Uhr an Dipl.-Ing. Dr. Franz Sinabell, Tel. (1) 798 26 01/481, [email protected]
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