- 28.06.2012, 10:22:08
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Klima- und Energiefonds: Nachhaltige Mobilität für den ländlichen Raum
Wien (OTS) -
- Call für Mikro-ÖV-Systeme: Erneut 2 Millionen Euro für Gemeinden
- Zehn Projekte aus 2011 bereits in der Umsetzung
- Bures: "Individuelle Lösungen unterstützen Umstieg auf
öffentlichen Verkehr"
- Vogel: "Last mile auch in kleinen Gemeinden nachhaltig fahren"
Erneut sind Gemeinden aufgerufen, ihre Konzepte zur nachhaltigen
Gestaltung des Verkehrs in ihrer Region beim Klima- und Energiefonds
einzureichen: Für die Planung und Errichtung von Mikro-ÖV Systemen
stehen heuer rund 2 Millionen Euro zur Verfügung.
Infrastrukturministerin Doris Bures: "Mobilität ist ein zentraler
Baustein der Lebensqualität. Diese muss auch in kleineren Gemeinden
für BewohnerInnen ohne eigenes Auto möglich sein".
Mikro-ÖV Systeme sind lokal ansetzende, spezifische und
kleinräumige Lösungen, die den öffentlichen Personennahverkehr,
insbesondere als Zubringer, optimal ergänzen können. Sie sind damit
eine Option für jene NutzerInnengruppen, die ein eigenes Fahrzeug
nicht mehr besitzen, erhalten bzw. benutzen wollen oder können.
Beispielsweise decken in Mannersdorf, Ernstbrunn oder Purbach,
Burgenland, Gemeindebusse die kleinregionale Mobilität ab, in
Niederndorfberg ,Tirol, fährt ein Nachtbus, ein Jugendtaxi in
Neukirchen a.d. Vöckla. In Seekirchen, Salzburg, ist das Carsharing
um integrative Dienstleitungen, wie z. B. Besorgungsfahrten,
erweitert. Im Waldviertel sind die vier Gemeindebusse solarbetrieben.
"Wir suchen Projekte, die den spezifischen Bedarf einer Gemeinde
abdecken und mögliche Synergien im öffentlichen Verkehrsangebot vor
Ort nutzen", erklärt Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin
Theresia Vogel. Wie bereits im ersten Call ist das Manual "Ohne
eigenes Auto mobil - Ein Handbuch für Planung, Errichtung und Betrieb
von Mikro-ÖV Systemen im ländlichen Raum" die Grundlage für die
Ausschreibung: http://www.ots.at/redirect/Manual
Neu: Zweistufiges Verfahren erhöht Qualität der Einreichungen
Die Ausschreibung richtet sich an Bedarfsträger, kommunale
Einrichtungen sowie Vereine und Privatinitiativen. Es stehen folgende
Themenfelder zur Auswahl:
- Implementierung neuer Mikro-ÖV Systeme
- Erweiterung bestehender Mikro-ÖV Angebote
- Grundlagenarbeiten
Ab heute kann unter
http://www.ots.at/redirect/klimafondsnummer-beantragen eine
Klimafondsnummer beantragt werden. Bis 3.10.2012 muss die erste Stufe
der Einreichung absolviert werden: Die elektronische Einreichung des
Antrages, der in Folge bei Bedarf mit BeraterInnen der abwickelnden
Agentur (SCHIG mbH) bearbeitet wird. Die zweite Stufe läuft bis
2.11.2012. Details sind unter
http://www.ots.at/redirect/foerderungen_details1 zu finden.
Kontakt:
Rückfragehinweis:
Mag. Katja Hoyer,
Tel.: +43/1/585 03 90-23
mailto:[email protected]
www.klimafonds.gv.at
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