- 27.06.2012, 12:37:21
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WKÖ begrüßt Bekenntnis der Fachhochschulkonferenz zu mehr FH-Plätzen
Arbeitsmarktrelevanz der FH-Studien ist auch in Zukunft unverzichtbar - Forderung nach Ausbau des Fachhochschulwesens
Wien (OTS/PWK438) - Das Bekenntnis der Fachhochschulkonferenz
(FHK) zu dem vom Wissenschaftsrat empfohlenen gezielten Wachstum der
Studienplätze im FH-Wesen wird von der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ) vollinhaltlich unterstützt. "Wir freuen uns, dass sich die FHK
ebenso wie der Wissenschaftsrat unserer Forderung aus dem Jahr 2009
annimmt, gemäß der die Zahl der FH-Absolventen an die Zahl der
Universitätsabsolventen heranzuführen ist. Viel zu lange schien die
FH-Vertretung dem Weg des verhaltenen Wachstums und der
Konsolidierung des Erreichten den Vorzug zu geben", stellt Michael
Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ
fest.
Für Landertshammer war vollkommen unverständlich, warum man in der
FHK angesichts steigender Maturantenquoten dieses Feld den
wissenschaftlichen und künstlerischen Universitäten überlassen
sollte, wo doch der eigentliche Nachfrageschwerpunkt und die besten
Berufschancen für Hochschulabsolventen in wirtschaftnahen
Berufsbereichen liegen. Landertshammer verweist in diesem
Zusammenhang auf die aktuellen Analyseergebnisse aus dem
"Erwerbskarrierenmonitoring" von Statistik Austria und AMS und
fordert daher nicht nur den weiteren, forcierten Ausbau des
Fachhochschulwesens, sondern auch eine Rückbesinnung auf die
eigentlichen Aufgaben von Universitäten und Fachhochschulen.
Aus Sicht der Wirtschaftskammer wird die nachfragegerechte
Bereitstellung von Studienmöglichkeiten eine der zentralen
Zukunftsfragen sein, von der sich Wirtschaft und Gesellschaft eine
eindeutige Position durch die von Bundesminister Karlheinz Töchterle
vor wenigen Wochen konstituierte Hochschulkonferenz erwarten. Der in
Aussicht gestellte Hochschulplan brauche klare Entwicklungsziele und
die österreichischen Unternehmen haben in dieser Hinsicht ihre
Erwartungen schon vor Jahren klar gemacht. "Wir brauchen erstens mehr
Studienplätze im FH-Wesen, aber zweitens brauchen wir weder
Fachhochschulen, die sich wie Universitäten verhalten, noch
Universitäten, die den Fachhochschulen Konkurrenz machen. Vielmehr
müssen FH-Erhalter aus den Fehlern des Universitätswesens lernen und
überdies den FH-Studien ihre unverkennbare Arbeitsmarktrelevanz auch
in Zukunft behalten", so Landertshammer abschließend. (BS)
Rückfragehinweis:
Abteilung für Bildungspolitik
Dr.phil Klaus Schedler
Telefon: +43 (0)5 90 900 4088
E-Mail: [email protected]
Internet: http://wko.at/bildung
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