FPÖ-Obermayr: EU muss Fischereiwirtschaft dringend reformieren!

Verseuchte Fische aus afrikanischen Gewässern auf unseren Tellern? "Kapitän Blei" lässt grüßen!

Wien (OTS) - "Wenn die im EUobserver dargelegten Fakten zutreffen, hat die EU ein noch viel weitreichenderes Fischerei-Problem als bislang angenommen", so heute der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Es ist bekannt, dass die EU für Mitgliedsländer mit großen industriellen Fischfangflotten an den Küsten Afrikas neue Fanggründe angekauft hat, da die europäischen Gewässer großteils hoffnungslos überfischt sind. Dadurch wurden und werden zahllose afrikanische Fischer arbeitslos und zu Flüchtlingen, die dann umgekehrt bei uns ihre 'Jagdgründe' suchen und finden. Viele werden zu Piraten, die nicht nur europäische Schiffe aufbringen, sondern, nach den Berichten im EUobserver, auch mit der Mafia zusammenarbeiten, die mit der illegalen Entsorgung von Giftmüll Milliarden verdient. Blei, Quecksilber, Spitalsabfälle und möglicherweise auch radioaktiver Müll werden immer wieder an afrikanischen Küsten angeschwemmt. Was alles findet sich demnach in den Fischen, die Schiffe der europäischen Fischfangindustrie dort für den europäischen Markt fangen?", fragt Obermayr, der schließt:
"Flüchtlinge vor unserer Türe und mutmaßlich verseuchte Meeresfrüchte auf unseren Tellern - die EU hat hier dringenden Handlungsbedarf. Denn andernfalls wäre eine Meuterei der Konsumenten gegen den neuen "Kapitän Blei" zu erwarten, schließlich will in Europa wohl keiner kontaminierte Fische kaufen!"

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