• 24.06.2012, 12:18:38
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GdG-KMSfB-Meidlinger: Bühnen Graz kein Kampf gegen Windmühlen

Infokampagne auch am Wochenende - Abschluss in der Grazer Oper

Wien (OTS/GdG-KMSfB/ÖGB) - Mit einer Veranstaltung vor der
Premiere zum "Mann von La Mancha" endet heute, Sonntag, die
Infokampagne zur Lage der Beschäftigten der Bühnen Graz. Vor Ort ist
auch der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der
Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian
Meidlinger. Und findet klare Worte: "Über den Sommer muss es für die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Grazer Bühnen eine Lösung
geben. Ein Nein akzeptieren wir nicht."++++

"Die Zustimmung des Publikums hat den Beschäftigten der Bühnen
Graz während der Infokampagne den Rücken gestärkt. Die vielen
Unterschriften sind ein klares Zeichen, dass das unverständliche
Vorgehen der steirischen Landesregierung ein einsamer Irrweg ist",
sagte die Stellvertretende Vorsitzende der GdG-KMSfB, Angela Lueger.

Als einziges Bundesland will die Steiermark heuer ein faires
Verhandlungsergebnis boykottieren und den Bediensteten der Bühne Graz
die Anpassung ihrer Löhne und Gehälter vorenthalten. Die verhandelte
Lohn- und Gehaltsentwicklung entspricht mit 2,95 Prozent jener des
öffentlichen Dienstes. "Da die Beschäftigten der Theater ihre
Lohnanpassung immer nach Saisonende, also im Nachhinein erhalten,
geht es hier nicht einmal um eine Forderung für das laufende oder das
kommende Jahr. Das ist ganz einfach eine Bringschuld der
Landesregierung", hielt der Vorsitzende der Hauptgruppe VIII in der
GdG-KMSfB, Peter Weller, fest.

Über den Sommer werden nochmals Gespräche zwischen der Vertretung
der mehr als 500 Beschäftigten der Bühnen Graz und der steirischen
Landesregierung (Landeshauptmann Franz Voves, LH-Stellvertreter
Hermann Schützenhofer und Christian Buchmann als zuständiger
Landesrat) stattfinden. "Noch hat die Landesregierung Zeit, Vernunft
anzunehmen. Wenn sie das Zeitfenster verspielt, werden wir das breite
Spektrum von gewerkschaftlichen Maßnahmen zur Vertretung der
Interessen der ArbeitnehmerInnen voll ausschöpfen", schloss Meidling.

Rückfragehinweis:
GdG-KMSfB - Referat für Kommunikation und Öffentlichkeit
Tel.: (01) 313 16 - 83 615
Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

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