• 18.06.2012, 10:00:36
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Weltflüchtlingstag: Physiotherapie für die Flüchtlingskinder der Westsahara

GEZA startet neues Projekt für riesiges Flüchtlingslager in der algerischen Wüste

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni
2012 kündigt die GEZA ein neues Projekt für Flüchtlinge aus der
Westsahara an. Die Stadt Wien hat vor wenigen Tagen zugesagt, die
Einrichtung eines physiotherapeutischen Pflegedienstes für behinderte
Kinder in den saharauischen Flüchtlingslagern zu fördern. Von Oktober
2012 bis Dezember 2013 wird die GEZA dort in Zusammenarbeit mit den
Behörden eine Physiotherapie-Ausbildung für HeimhelferInnen
organisieren, die behinderte Kinder betreuen. "Wir freuen uns sehr,
dass wir dank der Stadt Wien ein weiteres Projekt zur Verbesserung
der Gesundheits- und Pflegesituation in der Westsahara durchführen
können", kommentiert GEZA-Beirat Andreas Balog die Förderzusage.

Die Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH (GEZA) engagiert
sich seit Jahren für die Westsahara. Aktuell führt die GEZA ein
Projekt zur Förderung der Gesundheit von alten und pflegebedürftigen
Menschen durch. Bisher hatte sich die GEZA vorwiegend im
Bildungsbereich engagiert und Projekte wie die Renovierung von
Volksschulen und den Bau eines nationalen digitalen Archivs zur
Bewahrung des kulturellen Erbes in den Flüchtlingslagern umgesetzt.
Im Rahmen ihres Einsatzes für die Interessen der saharauischen
Bevölkerung organisiert die GEZA unter anderem Veranstaltungen,
Konferenzen und Kundgebungen, veröffentlicht Newsletter und verfasst
Stellungnahmen an EntscheidungsträgerInnen aus Politik und
Gesellschaft.

Rund 170.000 Saharauis leben seit der völkerrechtswidrigen
Besetzung der Westsahara durch Marokko vor mehr als 35 Jahren in
Flüchtlingslagern in der Wüste Algeriens. Sie sind von
internationaler Hilfe abhängig und leben unter extremen klimatischen
Bedingungen. Es mangelt an allem: Wasser, Nahrung, medizinischer
Versorgung, Ausbildung und Arbeit. Ein Teil der Bevölkerung der
Westsahara lebt in den von Marokko besetzten Gebieten, wo immer
wieder die Menschenrechte saharauischer AktivistInnen schwer verletzt
werden.

Über die GEZA:
Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" engagiert sich die
GEZA in der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit. Sie führt
Projekte gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen in Afrika,
dem Kaukasus und dem Nahen Osten durch. Thematisch ist die GEZA
insbesondere im Gesundheitsbereich sowie in der Friedens- und
Demokratieförderung aktiv. Als Gesellschafter der GEZA ist der ASBÖ
räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation
verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie
auf www.geza.at.

Rückfragehinweis:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
   Mag. Markus Widmer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01 89 145-309
   E-Mail:[email protected]
   www.samariterbund.net

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