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Weltflüchtlingstag: Physiotherapie für die Flüchtlingskinder der Westsahara

GEZA startet neues Projekt für riesiges Flüchtlingslager in der algerischen Wüste

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni
2012 kündigt die GEZA ein neues Projekt für Flüchtlinge aus der Westsahara an. Die Stadt Wien hat vor wenigen Tagen zugesagt, die Einrichtung eines physiotherapeutischen Pflegedienstes für behinderte Kinder in den saharauischen Flüchtlingslagern zu fördern. Von Oktober 2012 bis Dezember 2013 wird die GEZA dort in Zusammenarbeit mit den Behörden eine Physiotherapie-Ausbildung für HeimhelferInnen organisieren, die behinderte Kinder betreuen. "Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Stadt Wien ein weiteres Projekt zur Verbesserung der Gesundheits- und Pflegesituation in der Westsahara durchführen können", kommentiert GEZA-Beirat Andreas Balog die Förderzusage.

Die Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH (GEZA) engagiert sich seit Jahren für die Westsahara. Aktuell führt die GEZA ein Projekt zur Förderung der Gesundheit von alten und pflegebedürftigen Menschen durch. Bisher hatte sich die GEZA vorwiegend im Bildungsbereich engagiert und Projekte wie die Renovierung von Volksschulen und den Bau eines nationalen digitalen Archivs zur Bewahrung des kulturellen Erbes in den Flüchtlingslagern umgesetzt. Im Rahmen ihres Einsatzes für die Interessen der saharauischen Bevölkerung organisiert die GEZA unter anderem Veranstaltungen, Konferenzen und Kundgebungen, veröffentlicht Newsletter und verfasst Stellungnahmen an EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Gesellschaft.

Rund 170.000 Saharauis leben seit der völkerrechtswidrigen Besetzung der Westsahara durch Marokko vor mehr als 35 Jahren in Flüchtlingslagern in der Wüste Algeriens. Sie sind von internationaler Hilfe abhängig und leben unter extremen klimatischen Bedingungen. Es mangelt an allem: Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung und Arbeit. Ein Teil der Bevölkerung der Westsahara lebt in den von Marokko besetzten Gebieten, wo immer wieder die Menschenrechte saharauischer AktivistInnen schwer verletzt werden.

Über die GEZA:
Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" engagiert sich die GEZA in der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit. Sie führt Projekte gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen in Afrika, dem Kaukasus und dem Nahen Osten durch. Thematisch ist die GEZA insbesondere im Gesundheitsbereich sowie in der Friedens- und Demokratieförderung aktiv. Als Gesellschafter der GEZA ist der ASBÖ räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Mag. Markus Widmer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01 89 145-309
E-Mail:markus.widmer@samariterbund.net
www.samariterbund.net

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