- 21.05.2012, 11:38:12
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Klimafonds fördert Anschlussbahnprojekte mit 8 Mio. Euro
Wien (OTS) -
- CO2-Reduktion durch Förderprojekte seit 2007: knapp 1 Mio. Tonnen - Bures: Anschlussbahnen zentraler Hebel für Verlagerung auf Schiene - Vogel: "Best Practice"-Lösungen schaffen Vorbilder
Heute, Montag, startet das Förderprogramm "Leuchttürme der
Branchen- und Regionallogistik / Anschlussbahnen 2012" des Klima- und
Energiefonds. "Kein anderes EU-Land hat so einen hohen Schienenanteil
im Güterverkehr wie Österreich. Die Anschlussbahnen sind für die
Verlagerung auf die Schiene ein zentraler Hebel", betont
Infrastrukturministerin Doris Bures. Über Anschlussbahnen erfolgen
zwei Drittel des Güterumschlags auf der Schiene.
Der Klimafonds fördert von Anfang an Anschlussbahn- und
Terminalprojekte, die einen besonders hohen Beitrag zur
CO2-Emissionsreduktion leisten und Transporte weg von der Straße auf
die Schiene bringen. In den Jahren seit 2007 waren es rund 50
Projekte mit in Summe 42 Mio. Euro. "Die gezielte und konsequente
Förderung führt zu einer nachhaltigen Verlagerung auf die Schiene -
und damit zu einer langfristig anhaltenden Reduktion der
CO2-Belastung unserer Umwelt", unterstreicht Bures. Die
CO2-Einsparungen durch die vom Klimafonds geförderten Projekte
summieren sich bis dato auf 922.000 Tonnen.
2012 stehen - wie bereits im Vorjahr - acht Millionen Euro für
Leuchtturmprojekte im umweltfreundlichen Güterverkehr zur Verfügung.
Unterstützt werden damit Umsetzungen in der kooperativen Branchen-
und Regionallogistik sowie die Erstellung von Konzepten und
Machbarkeitsstudien, die im Falle einer Realisierung einen
substanziellen Beitrag zur Reduktion der CO2-Mengen bewirken. "Wir
folgen damit unserer Gesamtstrategie, anhand von Best
Practice-Lösungen Vorbilder zu schaffen, die dann nationale und
internationale Nachahmer finden sollen. Konzepte sollen dabei in
Piloten umgesetzt werden, um deren Machbarkeit zu demonstrieren",
erklärt Klimafonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel. Sichergestellt
werden die positiven Klimaschutzeffekte durch eine Jury, die anhand
festgelegter Kriterien nur die besten Projekte für eine Förderung aus
den Mitteln des Klima- und Energiefonds empfiehlt.
Das Programm in Kürze
Angesprochen werden durch das Programm die verladende Wirtschaft,
Logistikdienstleister, Eisenbahnverkehrsunternehmen und
KonsulentInnen, PlanerInnen und WissenschaftlerInnen. Projektanträge
für investive Maßnahmen können bis zu 3 Millionen Euro Förderung
erhalten. So wird z.B. die Erhaltung einer bestehenden Anschlussbahn
mit bis zu 1,5 Mio. Euro gefördert, die Erweiterung oder
Modernisierung mit bis zu 2,5 Mio. Euro und die Errichtung einer
neuen Anschlussbahn mit bis zu 3 Millionen Euro. Studien und
Konzepte, die im Falle einer Realisierung einen substanziellen
Beitrag zur Reduktion der CO2-Mengen bewirken, erhalten bis zu
100.000 Euro.
Rückfragehinweis:
Mag. Katja Hoyer
Tel.: 01/585 03 90-23
mailto:[email protected]
www.klimafonds.gv.at
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