AK fordert Kompetenzteam für neues Wohnbauförderungsgesetz

Goach: Alleingang von Wohnbaureferent Ragger nicht zielführend

Klagenfurt (OTS) - AK-Präsident Günther Goach begrüßt das Einlenken von Wohnbaureferent Christian Ragger (FPK), der nun doch bereit ist, die von der AK geforderte Änderung des Kärntner Wohnbauförderungsgesetzes in Angriff zu nehmen. Kritik übt Goach aber an der geplanten Vorgangsweise, die einen Alleingang Raggers mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder vorsieht. Die AK fordert hingegen ein Kompetenzteam auf breiter Basis, das die Gesetzesnovelle vorbereiten soll.

"Wir brauchen für ein praxisnahes, neues Wohnbauförderungsgesetz ein kompetent aufgestelltes Expertenteam, das ein Modell erarbeitet, welches leistbaren Wohnraum finanziert, um die Mieter zu entlasten", fordert Goach. Im Alleingang werde Ragger dieses Ziel nicht erreichen. Dem von der AK geforderten Kompetenzteam könnten neben Gemeinnützigen Bauträgern und Mietervertretern auch Wohnbauverantwortliche aus Städten und Gemeinden sowie Miet- und Wohnrechtsexperten der Arbeiterkammer angehören.

"Es müsse ein Fördermodell entwickelt werden, dass genügend erschwinglichen Wohnraum schafft und Preissprünge wie bisher künftig verhindert", fordert Goach. Die AK verlangt, dass künftig die Annuitätensprünge ab dem 21. Jahr der Kreditlaufzeit abgefedert werden müssen. Außerdem verlangt die AK, dass die Rückflüsse aus den Wohnbaudarlehen, die Erlöse aus Verkäufen der Darlehen sowie die vom Bund für die Wohnbauförderung gewährten Mittel wieder zweckgewidmet für die Wohnbauförderung eingesetzt werden müssen.

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