• 15.05.2012, 12:07:11
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LR Ragger: Land Kärnten setzt sich für Mieter ein

Neue effiziente und wirksame Modelle im Wohnhausbereich präsentiert

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Wir werden uns stets dafür einsetzen, dass
mit Mietern in Kärnten fair umgegangen wird" teilte heute, Dienstag,
Wohnbaureferent LR Christian Ragger mit. In einer gemeinsamen
Pressekonferenz heute, Dienstag, mit den Stadträten von Klagenfurt
und Villach, Gerhard Reinisch und Josef Zauchner, wurde die
Unterstützung der Mieter in der Rilkestraße in Klagenfurt und Auer
von Welsbachstraße in Villach präsentiert. Diese beinhalte die
Absenkung der Annuitäten bis 2015, die BUWOG wird angehalten, die
Rückzahlungsraten für das Wohnbauförderungsdarlehen um nur 0,5
Prozent (18 Euro monatlich) zu erhöhen.

"Nachdem es anfangs so ausgesehen hat, dass die BUWOG/ESG die
Hilfe des Landes nicht ergreift, hat nunmehr die Vernunft gesiegt.
Für die betroffenen Mieter in Villach und Klagenfurt habe dies den
positiven Effekt, dass ihnen nicht mehr massive Mieterhöhungen
drohen, sondern jährlich gewisse Anpassungen", erklärte Ragger. Er
kündigte auch eine verstärkte Überprüfung von leerstehenden Wohnungen
an: "Sollte sich herausstellen, dass zahlreiche Wohnungen nicht
vermietet werden, droht die Aufkündigung der
Wohnbauförderungsdarlehen".

Wie Ragger berichtet, wolle er auch weiter konstruktive Wege mit
der BUWOG/ESG und allen anderen gemeinnützigen Wohnbauträger gehen,
um zukünftig erschwingliche Mietpreise für die Kärntner Bevölkerung
umzusetzen. Eine diesbezügliche Gesetzesänderung befindet sich
derzeit in Ausarbeitung. Außerdem stehe die Umsetzung des Salzburger
Landeswohnbaufonds auch in Kärnten im Vordergrund. Der Salzburger
Landeswohnbaufonds ermöglicht nicht nur günstigen Wohnraum, er ist so
konzipiert, dass er in 20 bis 25 Jahren ohne externe Finanzierung
auskommen soll. "Der Salzburger Landesfonds bietet hohe
Förderungsdarlehen bei gleichzeitig stabiler und niedriger
Verzinsung. Kärnten könnte durch die Einführung eines Fonds durch
eine 10prozentige Mietensenkung und durch einen vermehrten Bau von
kostengünstigen Wohnungen in ganz Kärnten profitieren", bekräftigte
Ragger.

Erfreut zeigten sich die beiden Stadträte über die Hilfestellung
des Landes für die insgesamt 42 Mieter in Klagenfurt und Villach.
"Bis 2014 entstehen in Klagenfurt rund 440 Wohneinheiten, die für
viele Wohnungssuchende leistbaren Wohnbauraum bieten. Wichtig für die
Stadt ist auch das betreubare Wohnen für Senioren", sagte Reinisch
erfreut. Auch in Villach werden bis zum Jahr 2014 rund 155
Wohneinheiten entstehen. "Die Abfederung der Mieterhöhung durch das
Land ist für die Mieter in Villach eine große Unterstützung", so
Zauchner.

Weiters kündigte Ragger einen Ideenwettbewerb für ein neues
Wohnbauförderungsmodell in Kärnten an. Dieser werde in Kooperation
mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder starten. "Mit einem neuen
Modell soll in Zukunft zeitgemäße und erschwingliche Wohnverhältnisse
mit Berücksichtigung der demografischen Entwicklung für die Kärntner
gesichert werden", so Ragger.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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