- 10.05.2012, 11:20:54
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Kärnten hat sich durchgesetzt, zweite Vollröhre beim Karawankentunnel wird gebaut
LH Dörfler: Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten wird massiv aufgewertet - Verkehrssicherheit wird enorm erhöht
Klagenfurt (OTS/LPD) - Seit über zwei Jahren wird um den weiteren
Ausbau des Karawankentunnels gerungen. Eine EU-Richtlinie schreibt
vor, dass bis zum Jahr 2019 einröhrige Straßentunnels, wie der
Karawankentunnel, entweder mit einer zweiten Tunnelröhre oder einem
Fluchtweg ausgestattet werden müssen.
"Ich freue mich sehr über die heutige Bekanntgabe von Frau
Bundesministerin Doris Bures und des Asfinag-Vorstandes, eine zweite
Vollröhre statt eines Rettungstunnel zu bauen. Damit hat sich die
Achse Kärnten - Slowenien durchgesetzt und ist dies der erste große
Erfolg seit der Lösung der Ortstafelfrage und ein Zeichen des neuen
guten Klimas zwischen Kärnten und Slowenien", sagt Landeshauptmann
Gerhard Dörfler heute, Donnerstag. Er weist auf das am 9. Dezember
2011 gemeinsam mit dem damaligen slowenischen Verkehrsminister
Patrick Vlacic unterzeichnete Memorandum hin, welches eine gemeinsame
Willenserklärung der beiden Länder ausdrückt und das auch in Wien
respektiert wurde.
Der Landeshauptmann bedankt sich besonders bei Bundesministerin Doris
Bures, dass diese wichtige europäische Verbindung entsprechend
ausgebaut wird. Weiters möchte er sich beim Asfinag Vorstand und dem
Kärntner Vertreter in der technischen Kommission Karawankentunnel,
Volker Bidmon, für die hervorragende Arbeit bedanken.
Seit der Inbetriebnahme der zweiten Röhre des Tauerntunnels am 30.
Juni 2011 ist die gesamte Tauernautobahn vierspurig befahrbar. Die
zweiten Tunnelröhren bringen optimale Sicherheit und Erreichbarkeit.
Die Verlängerung der Tauernautobahn Richtung Slowenien und Kroatien
bildet die A 11 Karawankenautobahn mit dem ca. 8 km langen
einröhrigen Karawankentunnel, der somit entlang dieser wichtigen
Nord-Süd-Verbindung der letzte einröhrige Tunnel ist.
"Ein Rettungsstollen wäre nur eine Übergangslösung und daher sehr
teuer, da der Bau einer zweiten Tunnelröhre in absehbarer Zeit
notwendig geworden wäre", erklärt der Landeshauptmann. Durch den
Ausbau des hochrangigen Verkehrsnetzes werde Kärnten und speziell der
Raum Villach zur internationalen Drehscheibe. "Damit wird nicht nur
die Verkehrssicherheit enorm verbessert, sondern auch der
Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten massiv aufgewertet. Es
rückt aber auch der Alpen-Adria Raum im Sinne der Idee "Senza
Confini" näher zusammen", so Dörfler.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
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