UNICEF: Dreifach-Katastrophe bedroht Kinder im Norden von Mali

Hunger, Flucht und Gewalt

Wien (OTS) - Die Kinder im Norden von Mali leiden nicht nur unter der Hungersnot, die aktuell in der Sahelzone eine Million Kinder bedroht. Sie leiden auch unter Vertreibung und dem bewaffneten Konflikt in diesem Teil des Landes.

300.000 Menschen wurden bereits aus Nord-Mali vertrieben, die Hälfte davon sind Kinder. Es gibt aktuelle Berichte über gekidnappte Frauen und Mädchen sowie über Zwangsrekrutierungen von Kindern. Minen haben bereits mehrere Kinder getötet.

UNICEF warnt eindringlich, dass sich die Situation ohne ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe rasch verschlechtern könnte. Vor allem der Ausbruch von Krankheiten wird befürchtet, da etwa die Hälfte aller Gesundheitseinrichtungen im Norden durch die Kämpfe zerstört wurde.

UNICEF und seine Partner haben bereits therapeutische Nahrung für die Behandlung von 3.000 schwer mangelernährten Kindern nach Nord-Mali geliefert. Auch Medikamente und medizinische Ausrüstung für die Behandlung von 60.000 Menschen sind vor Ort. Zusätzlich verteilte UNICEF Plastikplanen, Kochgeschirr, Seife und Wasseraufbereitungstabletten für 12.000 Vertriebene.

UNICEF verstärkt seine Nothilfe für die Kinder in der gesamten Sahelzone und bringt große Mengen nahrhafter Erdnusspaste, Spezialmilch und andere Hilfsgüter in die betroffenen Länder.

UNICEF ruft zu Spenden für die Kinder in der Sahelzone auf Spendenkonto: PSK 15 16 500; BLZ 60.000
Stichwort: Hunger Sahel
Onlinespenden: www.unicef.at/spenden

Spenden per SMS: Schicken Sie ein SMS mit "STILLE" und dem Spendenbetrag an die Nummer 0699 15 05 6000. (zwischen 1 und 70 Euro, nur ganze Zahlen)

Rückfragen & Kontakt:

UNICEF Österreich, Mag. Sylvia Trsek
Tel.: 01/ /879 21 91-40, E-Mail: trsek@unicef.at

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