- 09.05.2012, 10:46:06
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UNICEF: Dreifach-Katastrophe bedroht Kinder im Norden von Mali
Hunger, Flucht und Gewalt
Wien (OTS) - Die Kinder im Norden von Mali leiden nicht nur unter
der Hungersnot, die aktuell in der Sahelzone eine Million Kinder
bedroht. Sie leiden auch unter Vertreibung und dem bewaffneten
Konflikt in diesem Teil des Landes.
300.000 Menschen wurden bereits aus Nord-Mali vertrieben, die
Hälfte davon sind Kinder. Es gibt aktuelle Berichte über gekidnappte
Frauen und Mädchen sowie über Zwangsrekrutierungen von Kindern. Minen
haben bereits mehrere Kinder getötet.
UNICEF warnt eindringlich, dass sich die Situation ohne
ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe rasch verschlechtern
könnte. Vor allem der Ausbruch von Krankheiten wird befürchtet, da
etwa die Hälfte aller Gesundheitseinrichtungen im Norden durch die
Kämpfe zerstört wurde.
UNICEF und seine Partner haben bereits therapeutische Nahrung für
die Behandlung von 3.000 schwer mangelernährten Kindern nach
Nord-Mali geliefert. Auch Medikamente und medizinische Ausrüstung für
die Behandlung von 60.000 Menschen sind vor Ort. Zusätzlich verteilte
UNICEF Plastikplanen, Kochgeschirr, Seife und
Wasseraufbereitungstabletten für 12.000 Vertriebene.
UNICEF verstärkt seine Nothilfe für die Kinder in der gesamten
Sahelzone und bringt große Mengen nahrhafter Erdnusspaste,
Spezialmilch und andere Hilfsgüter in die betroffenen Länder.
UNICEF ruft zu Spenden für die Kinder in der Sahelzone auf
Spendenkonto: PSK 15 16 500; BLZ 60.000
Stichwort: Hunger Sahel
Onlinespenden: www.unicef.at/spenden
Spenden per SMS: Schicken Sie ein SMS mit "STILLE" und dem
Spendenbetrag an die Nummer 0699 15 05 6000. (zwischen 1 und 70 Euro,
nur ganze Zahlen)
Rückfragehinweis:
UNICEF Österreich, Mag. Sylvia Trsek
Tel.: 01/ /879 21 91-40, E-Mail: [email protected]
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