FPÖ-Strache: Französisches Wahlergebnis: Ein Eurokrat geht - der nächste kommt!

Griechisches Chaos als Folge des verfehlten EU-Kurses

Wien (OTS) - "Frankreich rutscht mit dem gestrigen Wahlergebnis
nach links, am verfehlten EU-Kurs der Grande Nation wird sich aber in der Sache selbst wenig ändern", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Gerade die Sozialisten bzw. die Sozialdemokraten seien federführend in Europa, wenn es darum gehe, einen bürgerfeindlichen Zentralisierungskurs in Europa zu implementieren. "Keine Mitbestimmung der Völker, Verlust nationaler Souveränitäten sowie ein währungspolitischer Geisterfahrerkurs, der Wohlstand und Kaufkraft in Europa immer mehr gefährdet - das sind die Zutaten der sozialistischen Hexenküchen in Europa, wobei auch Hollande daran nichts ändern wird", so Strache.

Positiv beurteilte Strache die Pläne zum Verbot des Handels mit hochspekulativen Produkten und der Trennung des Bankensektors in einen Investment- und einen Geschäftsbankenbereich. "Das sind Forderungen, die die FPÖ bereits vor Jahren aufgestellt hat", erinnerte Strache und bezweifelt allerdings, dass Hollande dies wirklich umsetzen werde, da sonst nirgends in Europa ein Sozialist oder Sozialdemokrat in Regierungsverantwortung diese wichtigen Forderungen tatsächlich vorangetrieben habe. "Es bleibt zu befürchten, dass es sich hier nur um Lippenbekenntnisse gehandelt hat", so Strache.

"Die Totalzersplitterung des griechischen Parteiensystems bringt das Land endgültig ins Chaos", so Strache. Es sei eine Totalabkehr von Brüssel, der EU und dem Euro zu konstatieren. Wenn die Griechen nicht bald aus dem Euro entlassen würden und so eine Chance auf Gesundung der Staatsfinanzen und der Wirtschaft erhielten, dann drohe nicht nur Griechenland ins Abseits zu gleiten, sondern auch die restlichen EU-Staaten, warnte Strache.

Eine Trennung in einen Nord- und einen Südeuro sei der einzig gangbare Weg, wieder wirtschafts- und währungstechnische Stabilität in Europa herzustellen. Wenn blind am aktuellen EU-Kurs festgehalten werde, dann drohe in mehreren Ländern nicht nur der politische, sondern auch der wirtschaftliche Crash, so Strache.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005