• 02.05.2012, 09:30:39
  • /
  • OTS0034 OTW0034

Teurer Sprit: Erdgas-Taxis fahren der Konkurrenz davon

Nahezu 400 Erdgastaxis sind in Österreich unterwegs. Vorteile gegenüber Diesel-Taxis: Weniger Umweltbelastung und um die Hälfte weniger Spritkosten.

Die Linzer Taxiunternehmerin Edith Verdi hat mit ihrem VW Touran EcoFuel seit 2009 bereits 240.000 Kilometer zurückgelegt: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung von Erdgas als Kraftstoff."

Wien/Linz (OTS) - Umwelt-Taxis mit Erdgasantrieb liegen immer mehr
im Trend: Viele Taxiunternehmer in Österreich setzen auf Erdgas als
umweltfreundlichen und vor allem günstigen Treibstoff. "Bei den hohen
Abgabepreisen für Diesel und Benzin zahlt sich der Umstieg auf ein
Auto mit Erdgasantrieb mehr denn je aus", sagt Michael Mock, Sprecher
der Initiative "Nichts leichter als Erdgas". "Erdgas-Fahrer sind um
die Hälfte günstiger unterwegs als Fahrer mit vergleichbaren Diesel-
oder Benzin-Fahrzeugen. Das macht Erdgasautos mit ihrer ausgereiften
Technologie und Preisstabilität vor allem für Vielfahrer wie zum
Beispiel Taxiunternehmer zur einzig wahren Alternative".

Nahezu 400 Erdgastaxis auf Österreichs Straßen im Einsatz
Im Länderranking führt Oberösterreich mit mehr als 120 Erdgastaxis.
Dahinter liegt Wien mit rund 100 Fahrzeugen. Platz drei belegt Tirol
mit 83 Erdgastaxis, davon circa 75 allein auf Innsbrucks Straßen.
Aber auch im ländlichen Raum ist Erdgas im Taxitank immer gefragter:
Im niederösterreichischen Brunn am Gebirge setzt der Taxiunternehmer
Gerald Fock bereits seit fünf Jahren auf Erdgasautos. Die Hälfte der
Fahrzeuge seiner Flotte wird mit dem umweltfreundlichen und günstigen
Treibstoff Erdgas betankt.

Taxiunternehmer Horn: 25.000 Euro Ersparnis im Jahr

Der Wiener Taxiunternehmer Friedrich Horn hat seine Flotte um
weitere zwei Erdgasautos erweitert. "Ich habe nun insgesamt zehn
Erdgasautos. Meine Diesel-Flotte habe ich weiter auf nur noch vier
Fahrzeugen reduziert. Bei den hohen Treibstoffpreisen erspare ich mir
mit Erdgas bis zu 7 Cent pro Kilometer gegenüber den Diesel-Autos".
Bei den rund 35.000 Kilometern im Taxidienst pro Jahr sind das mehr
als 2.400 Euro pro Fahrzeug. Erdgas im Tank bringt somit beinahe
25.000 Euro Ersparnis an Treibstoffkosten im Jahr. Der
Taxiunternehmer hat zudem die Förderungen von Wien Energie voll
ausgeschöpft und alleine in den ersten Jahren rund 26.000 Euro
zusätzlich lukriert.

Mit Erdgas 240.000 Kilometer günstig und sauber unterwegs

Erst kürzlich präsentierte die OÖ. Ferngas beim Linzer
Autofrühling eine erfreuliche Erdgastaxi-Bilanz: Die Linzer
Taxiunternehmerin Edith Verdi hat mit ihrem erdgasbetriebenen VW
Touran EcoFuel seit 2009 bereits 240.000 Kilometer zurückgelegt. "Ich
bin voll zufrieden mit der Leistung von Erdgas als Kraftstoff - da
kennt man keinen Unterschied zu Diesel- oder Benzinfahrzeugen. Ich
habe 240.000 Kilometer unfallfrei und ohne technische Probleme
zurückgelegt. Wenn man dann noch weiß, dass man sogar
umweltfreundlicher als andere unterwegs ist und die halben Tankkosten
gespart hat - was gibt es Schöneres", so die Taxilenkerin. Sie hat in
den vergangenen Jahren durch den Einsatz von Kraftstoff im Vergleich
zu einem Benzin-Taxi 9.120 Kilogramm CO2 eingespart. Sie konnte ihre
Tankkosten insgesamt sogar um 13.000 Euro senken.

Erdgastaxis: Förderungen bis 4.000 Euro

Neben den vielen positiven Aspekten für die Umwelt hat Erdgas
viele wirtschaftliche Vorteile für Taxiunternehmer. Während die
Treibstoffpreise bei Benzin und Diesel explodieren, bleibt der Preis
für Erdgas seit Jahren stabil. Bei umgerechnet 1,080 Euro pro
Kilogramm Erdgas ersparen sich die Taxifahrer bei den vielen
Kilometern im Taxifahrbetrieb viele tausende Euro im Jahr. Hinzu
kommen viele Förderungen für die Anschaffung eines Erdgastaxis in den
einzelnen Bundesländern: In Wien und Oberösterreich bekommen
Taxiunternehmen pro Jahr bis zu zwei Erdgasfahrzeuge mit je 3.000
Euro gefördert. In Tirol erhalten Taxiunternehmen bei Erstanmeldung
eines Erdgastaxis von der TIGAS eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro
und zusätzlich von der Stadt Innsbruck weitere 500 Euro. Mit der
"Klima:aktiv" Förderung der "Kommunal Kredit Public Consulting"
werden zusätzlich noch 500 Euro gewährt. Daher beträgt die
Gesamtförderung bis zu 4.000 Euro. In Salzburg fördert die Salzburg
AG den Umstieg auf Erdgasfahrzeuge mit 500 Kilogramm Erdgas. Das
bedeutet: Die ersten 8-10.000 Kilometer wird kostenlos getankt.

Über Erdgas:

Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine
Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und
komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und
Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas
verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der
emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend
als Ersatz für Energieträger wie Holz, Holzabfälle, Erdöl oder Kohle,
die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Über die Initiative "Nichts leichter als Erdgas":

"Nichts leichter als Erdgas" ist eine Initiative des Fachverbands
der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, welche die Vorteile des
wertvollen Naturprodukts Erdgas noch bekannter machen will. Erdgas
steckt voller umweltfreundlicher Energie, die eine wichtige Rolle
beim Übergang zu einer nachhaltigen Energiewende spielt. Das saubere
und günstige Erdgas wird bereits von vielen Österreicherinnen und
Österreichern zum Autofahren und zum Heizen verwendet. Der Rohstoff
wird in Industrie und Gewerbe als zuverlässige und krisensichere
Energiequelle geschätzt.

Über den Fachverband der Gas- und
Wärmeversorgungsunternehmungen:

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW)
ist die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der
österreichischen Gas- und Wärmewirtschaft. Als diese nimmt der FGW
bei den Themen Globalisierung, Marktliberalisierung und Versorgung
eine wichtige Stellung ein. Darüber hinaus kommt den im FGW
vertretenen Branchen in Umweltschutz- und Klimafragen besondere
Bedeutung zu. Mit der Bereitstellung der umweltfreundlichen
Energieformen Erdgas, Biogas, Fernwärme und Fernkälte sind die
FGW-Mitgliedsunternehmen dazu prädestiniert, eine Schlüsselposition
bei der Bewältigung anstehender Probleme auf diesem Gebiet
einzunehmen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. Michael Mock
Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas"
Mail: [email protected]
Tel: +43/1/513 15 88/13
Web: www.erdgas.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FGG

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel