• 01.05.2012, 12:19:26
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  • OTS0044 OTW0044

KORREKTUR zur OTS0036 von heute: Greenpeace besetzt Shell-Eisbrecher auf dem Weg in die Arktis

Umwelt-AktivistInnen aus dreizehn Nationen blockieren zerstörerische Öl-Bohrungen

Helsinki/Wien (OTS) - Im vorletzten Absatz der Aussendung muss es
heißen:

"Zum ersten Mal in unserer Geschichte sind wir mit der Möglichkeit
einer Welt ohne Eis am Nordpol und ohne Heimat für Eisbären
konfrontiert. Shell nützt nun diesen katastrophalen Zustand der
Klimaerwärmung, den sie durch den Einsatz fossiler Energien selbst
verstärkt haben, um daraus Geld zu gewinnen", stellt Aktivistin Maria
Hukkamäki angewidert fest. "Ich bin hier an Bord dieses Eisbrechers,
um gegen die Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren - stattdessen
sollte das fragile Ökosystem der Arktis unter Schutz gestellt
werden", fordert Hukkamäki.

DIE KORRIGIERTE MELDUNG:

Greenpeace besetzt Shell-Eisbrecher auf dem Weg in die Arktis

Umwelt-AktivistInnen aus dreizehn Nationen blockieren zerstörerische
Öl-Bohrungen

Zwanzig Greenpeace-AktivistInnen aus dreizehn Nationen, darunter
auch aus Österreich, haben heute früh einen Eisbrecher von Shell
besetzt, der von einem Hafen in Helsinki aus in Richtung Alaska
aufbrechen wollte. Die UmweltaktivistInnen wollen mit dieser Aktion
das zerstörerische Bohren nach Öl in der Arktis aufhalten.

Um 10:30 Uhr erkletterten die AktivistInnen den Eisbrecher
Nordica, ketteten sich an alle möglichen Stellen des Schiffes und
positionierten an der Spitze des Masten ein Banner mit der Forderung:
"Stop Shell!". Greenpeace fordert vom Ölkonzern Shell seine
umstrittenen Pläne, im sensiblen Ökosystem der Arktis nach Öl zu
bohren, zu beenden. Der Eisbrecher Nordica wurde von der finnischen
Regierung dem Ölkonzern Shell für die Bohrungen zur Verfügung
gestellt.

"Wir sind hier um unsere Stimme für 400.000 Menschen weltweit zu
erheben, die sich in kürzester Zeit gegen das verantwortungslose
Vorgehen von Shell in der Arktis aussprachen", erklärt Tapio Laakso
von Greenpeace Nordic. "Ölkonzerne wissen genau, welch schwere
Verwüstung ein Unfall an der Küste von Alaska anrichten würde und wie
unmöglich es ist, eine Ölpest in diesen Gewässern unter Kontrolle zu
bringen."

Der kurze Sommer der Arktis lässt nur ein kurzes Zeitfenster für
Shell zu, um nach Öl zu bohren, bevor der Winter in diese Region
wieder zurückkehrt. Die rauen Bedingungen, die extremen Temperaturen
und die Abgeschiedenheit des Gebietes, wo die Ölbohrungen stattfinden
sollen, würden ein Eingreifen bei einer Ölkatastrophe nahezu
unmöglich machen. Durch die CO2 Emissionen steigt die Temperatur
gerade in der Arktis besonders stark an, sodass die Eisschicht - die
die Sonnenwärme zurück reflektieren sollte - Jahr für Jahr kleiner
wird und dadurch die globale Erwärmung zusätzlich vorangetrieben
wird. Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass das Öl der
Arktis den weltweiten Bedarf lediglich für drei Jahre stillen könnte.

"Zum ersten Mal in unserer Geschichte sind wir mit der Möglichkeit
einer Welt ohne Eis am Nordpol und ohne Heimat für Eisbären
konfrontiert. Shell nützt nun diesen katastrophalen Zustand der
Klimaerwärmung, den sie durch den Einsatz fossiler Energien selbst
verstärkt haben, um daraus Geld zu gewinnen", stellt Aktivistin Maria
Hukkamäki angewidert fest. "Ich bin hier an Bord dieses Eisbrechers,
um gegen die Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren - stattdessen
sollte das fragile Ökosystem der Arktis unter Schutz gestellt
werden", fordert Hukkamäki.

Der Eisbrecher Nordica ist wie sein Schwesternschiff Fennica auf
dem Weg nach Alaska, um gemeinsam mit den Bohrschiffen Kulluk und
Noble Discoverer, die bereits Richtung Nordküste Alaskas aufgebrochen
sind, jeweils fünf Erschließungslöcher für Shell in der Chukchi- und
Beaufortsee zu bohren. Shell ist der erste international Ölkonzern,
der ernsthaft nach Ölförderung in der Arktis strebt. Sollte Shell in
diesem Sommer Öl finden, könnte das den destruktiven Ansturm auf die
letzten Tropfen Öl auslösen und weitere Ölgiganten in die sensible
Arktis treiben.

Rückfragehinweis:

Birgitte Lesanner, Greenpeace Nordic communications
   Tel.: 0045 23 95 1214
   
   Jessica Wilson, Greenpeace International communications
   Tel.:0031 65 350 4719
   
   Melanie Beran, Pressesprecherin Greenpeace Österreich
   Tel.: 0043 664 6126718

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

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