- 27.04.2012, 10:42:55
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Ärztekammer: Kammeramt unter neuer Leitung
Wien (OTS) - Mit Wirkung vom 19. April 2012 haben die Juristen Dr.
Lukas Stärker und Dr. Johannes Zahrl das Amt als Kammeramtsdirektoren
der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) angetreten. Sie folgen damit
Dr. Karlheinz Kux nach, der 26 Jahre das Kammeramt der ÖÄK leitete.
Mit der Bestellung zweier leitender Angestellten, die bereits seit
2004 die Funktion von stellvertretenden Kammeramtsdirektoren
innehatten, wird der Fülle von neuen Aufgaben Rechnung getragen, die
in den vergangenen Jahren hinzugekommen sind. Den
Kammeramtsdirektoren obliegt die Führung der laufenden Geschäfte der
ÖÄK.
Nach Absolvierung des Jus-Studiums war Lukas Stärker (geb. 1969) in
einer Rechtsanwaltskanzlei tätig. Er trat 1997 in die Dienste der ÖÄK
und widmete sich dort schwerpunktmäßig dem ärztlichen Arbeitsrecht,
den Agenden der Bundeskurie Angestellte Ärzte sowie der
Gesundheitsstrukturplanung. In Zukunft wird Lukas Stärker
schwerpunktmäßig für behördliche Angelegenheiten der ÖÄK zuständig
sein.
Johannes Zahrl (geb. 1963) arbeitete nach seinem Studium zunächst als
Assistent am Institut für Strafrecht und Kriminologie an der
rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Danach war er
in der Rechtsabteilung der Versicherungsanstalt öffentlicher
Bedienstete (BVA) tätig. Seit 1996 ist er bei der ÖÄK beschäftigt, wo
er unter anderem für die Kurie Niedergelassene Ärzte zuständig ist.
Auch Fragen der ärztlichen Begutachtung und medizinethische Fragen
fallen in den Kompetenzbereich des Juristen. Sein bisheriges
Aufgabenfeld erweitert sich um Angelegenheiten der ÖÄK als
Wirtschaftsunternehmen.
"Auf der einen Seite haben wir es mit einer zunehmenden
Verrechtlichung der Medizin und der Gesundheitsversorgung zu tun, auf
der anderen Seite hat die ÖÄK zahlreiche behördliche Aufgaben zu
erfüllen. Die Ziele einer effektiven und effizienten Vertretung der
ärztlichen Interessen, die Ausweitung der Servicefunktionen der
ärztlichen Standesvertretung und die in den vergangenen Jahren massiv
angewachsene Aufgabenfülle haben letztlich zur Entscheidung geführt,
die ÖÄK nach einem Vorstandsmodell mit zwei gleichberechtigten
Kammeramtsdirektoren zu organisieren", sagten Stärker und Zahrl in
einer ersten Stellungnahme.
Die beiden neuen Kammeramtsdirektoren erachten es darüber hinaus als
notwendig, die ÖÄK als maßgeblichen Partner zur Gestaltung eines
solidarischen und sozialen Gesundheitssystems zu stärken. (ms/sl)
Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Mag. Martin Stickler
Tel.: (++43-1) 513 18 33-14
Mail: [email protected]
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