- 25.04.2012, 13:35:35
- /
- OTS0229 OTW0229
Haubner: Steuerliche Belastung der Unternehmen gefährdet Standortqualität
Studie beweist einmal mehr: Steuer- und Abgabenquote in Österreich ist überdurchschnittlich hoch - Und trotzdem werden täglich neue Belastungen für Unternehmen gefordert
Wien, 25. April 2012 (OTS/Text) - "Die finanzielle Belastung der
Österreichischen Unternehmen durch die hohe Steuer- und Abgabenquote
ist enorm", betont der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, der seine Warnung in der
"Paying Taxes 2012"-Studie bestätigt sieht: "Die Studie verdeutlicht,
wie stark unsere heimischen Betriebe unter dem Hochsteuerland
Österreich leiden und dass dadurch letztlich auch der Österreichische
Standort gefährdet ist", so Haubner, anlässlich der
Studien-Veröffentlichung in den heutigen Medien. ****
Österreich liegt laut der Studie weltweit nur auf Platz 147 von 183
Staaten. "146 Länder sind damit für Unternehmen attraktivere
Standorte. Das ist ein Alarmsignal. Denn letztlich fällt dem
Hochsteuerland Österreich unser Standing als interessanter
Wirtschaftsstandort zum Opfer und gefährdet damit Arbeitsplätze",
stellt Haubner mit aller Deutlichkeit klar und fordert eine spürbare
Entlastung der Unternehmen. "Viele Arbeitnehmer wissen gar nicht,
welch eine Vielzahl von verpflichtenden Abgaben die Unternehmen für
ihre Mitarbeiter entrichten. Das fängt bei der Kranken-, Unfall- und
Arbeitslosenversicherung an und hört bei der Pensionsversicherung und
dem Mitarbeitervorsorgebeitrag noch lange nicht auf. Zudem kommt die
Verpflichtung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bei steigenden
Krankenständen hinzu. Nicht zu vergessen, die Leistungen der
Unternehmer, durch die der Familienlastenausgleichsfonds gespeist
wird, um Kindergeld, Familienbeihilfe oder auch den Mutter-Kind-Pass
und Schülerfreifahrten zu finanzieren. Und das ist nur ein Teil der
hohen Lohn- und Lohnnebenkosten."
"Statt die heimischen Betriebe durch Entlastung zu stärken, werden
immer weitere Belastungen für die Unternehmer, wie z.B. die
Arbeitszeitverkürzung, gefordert", kritisiert Haubner. "Das ist der
falsche Weg, denn Fakt ist: Unser Wirtschafts- und Arbeitsstandort
kann nicht bestehen, wenn die Unternehmen aufgrund der hohen Steuer-
und Abgabenquote nicht gut wirtschaften und somit Arbeitsplätze und
Wohlstand erhalten können", betont Haubner abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






