• 24.04.2012, 11:09:27
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Boehringer Ingelheim RCV baut Marktposition in Mittel- und Osteuropa weiter aus - ANHANG

Wien (OTS) -

- Regionale Erlöse legen erneut deutlich zu
 - Forschungsinvestitionen steigen auf 
   EUR 161,3 Mio
 - auch Kernmarkt Österreich mit positiver Entwicklung

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna (RCV), mit Sitz in
Wien und Geschäftsverant-wortung für mehr als 30 Länder in der
CEE-Region, blickt trotz eines schwierigen Marktumfeldes auf ein
weiteres, erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Erlöse der
österreichischen Tochtergesellschaft des internationalen
Pharmaunternehmens wuchsen um 10,3 Prozent auf EUR 736,2 Mio (2010
EUR 667,7 Mio). Kräftig gewachsen sind auch die
Forschungsaufwendungen (+12,8%) auf EUR 161,3 Mio. Die Zahl der
Mitarbeiter erhöhte sich um 5,6 Prozent auf rund 3.000. Damit konnte
das Unternehmen seine Marktposition in Mittel- und Osteuropa dank
seiner neuen und innovativen Produkte weiter ausbauen.

"Das zurückliegende Jahr war für das Regional Center Vienna
insgesamt erfolgreich, aber auch von erheblichen Herausforderungen
geprägt. Letztlich ist es uns aufgrund unserer neuen und innovativen
Produkte gelungen, unsere Marktposition in der Region weiter
auszubauen", meint Landesleiter Dr. Christian Schilling. Er verweist
in diesem Zusammenhang auf die Ausgabenkürzungen in vielen
CEE-Ländern, von denen auch der Gesundheitsbereich nicht ausgenommen
war.

Humanpharma RCV

Der größte Geschäftsbereich der verschreibungspflichtigen
Arzneimittel wuchs im Boehringer Ingelheim RCV 2011 um 10,6 Prozent
auf EUR 468,8 Mio (2010 EUR 423,8 Mio). "Während sich die Länder
Osteuropas und Zentralasiens sehr positiv entwickelten, macht sich in
einigen Märkten Mittel- und Südosteuropas die Verschlechterung der
pharmapolitischen Rahmenbedingungen deutlich bemerkbar", sagt
Schilling.

Das Geschäft mit rezeptfreien Präparaten konnte um 20,6 Prozent
auf EUR 149,8 Mio zulegen (2010 EUR 124,2 Mio). Auch in diesem
Segment konnte Boehringer Ingelheim in den meisten Ländern schneller
wachsen als der Markt.

Humanpharma Österreich

In einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld stiegen die
Erlöse der verschreibungspflichtigen Arzneimittel um 3,3 Prozent auf
EUR 66,7 Mio (2010 EUR 64,6 Mio). Kernpräparate waren SPIRIVA(R) zur
Behandlung von COPD (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung) sowie
SIFROL(R) zur Therapie des Morbus Parkinson und des Syndroms der
unruhigen Beine.

Der Bereich der rezeptfreien Medikamente erhöhte sich leicht um
1,5 Prozent auf EUR 13,2 Mio (2010 EUR 13,0 Mio). Zu den wichtigsten
Marken zählten das Schmerzmittel THOMAPYRIN(R) sowie DULCOLAX(R) zur
Behandlung von Verstopfung. Beide Produkte waren Marktführer in der
jeweiligen Kategorie.

Biopharmazie

Am Standort Wien werden biopharmazeutische Produkte und Substanzen
überwiegend für Auftragskunden erforscht, entwickelt und hergestellt.
Die Entwicklung der Umsätze in der Biopharmazie lagen mit EUR 91,3
Mio um 7,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (2011 EUR 98,8 Mio).
"Das Ergebnis ist hauptsächlich durch Verschiebungen im Portfolio und
besondere Herausforderungen in der Entwicklung bedingt. Langfristig
sehen wir aber große Nachfrage nach unserem Angebot und haben
demzufolge unsere Kapazitäten am Standort Wien weiter ausgebaut. Die
derzeitige Auftragslage lässt uns positiv in die Zukunft blicken",
kommentiert Schilling das Ergebnis.

Tiergesundheit

Ebenfalls gut entwickelt hat sich das Tiergesundheitsgeschäft mit
einem Plus von 26,4 Prozent (2011 EUR 26,3 Mio; 2010 EUR 20,8 Mio).
"In diesem Bereich sehen wir in kommenden Jahren vor allem in den
osteuropäischen und zentralasiatischen Märkten noch großes
Wachstumspotenzial", meint Schilling.

Krebsforschung und klinische Forschung

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna ist das
Forschungszentrum für Onkologie im weltweiten Unternehmensverband.
Ziel ist die Entwicklung noch besser wirksamer Krebsmedikamente mit
geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu bisher verfügbaren
Präparaten. Im zweiten Halbjahr 2011 erreichten drei Projekte die
präklinische Entwicklungsstufe und ein monoklonaler Antikörper die
Phase der klinischen Entwicklung. Derzeit werden sieben Projekte im
Stadium der Leitstrukturoptimierung, von denen mindestens drei 2012
die präklinische Entwicklungsphase erreichen werden.

Das Boehringer Ingelheim RCV in Wien koordiniert und plant die
Konzernaktivitäten im gesamten Bereich der klinischen Forschung und
Arzneimittelzulassung in Mittel- und Osteuropa (inkl. Österreich und
der Schweiz) sowie in Israel, der Türkei und Südafrika. 2011 wurden
insgesamt 110 klinische Studien durchgeführt. Boehringer Ingelheim
zählt damit zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen
Unternehmen in Österreich sowie Mittel- und Osteuropa.

Insgesamt beliefen sich die Forschungsausgaben 2011 auf EUR 161,3
Mio (2010 EUR 143,0 Mio), ein Plus von 12,8 Prozent. Die Zahl der
Mitarbeiter stieg von 2.834 im Jahr 2010 auf nunmehr 2.993.

Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das
Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, rezeptfreien
Präparaten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in
Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und
Osteuropa. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische
Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung
sowie Standort für biopharmazeutische Forschung, Entwicklung und
Produktion im internationalen Unternehmensverband. Auch in der
Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier
mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP)
vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den
forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.
Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2011
Gesamterlöse in der Höhe von EUR 736,2 Mio und beschäftigte in der
Region Mittel- und Osteuropa 2993 Mitarbeiter.

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Rückfragehinweis:
Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG
Dr. Boehringer-Gasse 5-11, 1121 Wien
Tel.: +43-1-801 05/0

Mag. Matthias Sturm
Tel.: +43-1-801 05/DW 2742
mailto:[email protected]

Mag. Inge Homolka:
Tel.: +43-1-801 05/DW 2230
mailto:[email protected]

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