FPÖ: Neubauer: Durnwalders geplante Teilnahme am Alpini-Aufmarsch empört Südtirol

Landeshauptmann verdammt den Freiheitsmarsch der Schützen und biedert sich nun den Alpini an

Wien (OTS) - "Eben noch war der Landeshauptmann Durnwalder 2009 im Kreise der Schützen bei der Andreas-Hofer-Landesfeier in Meran und ließ sich dort von zahlreichen Bezirkskommandanten ob dieser Teilnahme feiern und huldigen, doch dann verdammte er vor wenigen Wochen den Freiheitsmarsch der Schützen und glänzte so wie seine Kolleginnen und Kollegen der Südtiroler Landesregierung durch Abwesenheit. Dass Durnwalder nun mit voller Begeisterung beim Alpini-Aufmarsch an vorderster Front dabei sein will, ist eine Provokation der deutschen und ladinischen Bevölkerung", so der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer in einer Stellungnahme zur angekündigten Teilnahme des Südtiroler Landeshauptmannes beim Alpini-Aufmarsch in Bozen.

Der Landeshauptmann müsse sich im Klaren sein, welches fürchterliche Signal er mit seiner Teilnahme beim Alpini-Spektakel in Bozen für seine Landsleute aussende. Durnwalder müsse sich auch darüber im Klaren sein, dass er als Repräsentant Südtirols hinter der italienischen Kriegsflagge marschieren wird und dass die Stationen des Alpini-Aufmarsches an den Standorten der faschistischen Relikte in Bozen orientiert sind. "Wird er dort jeweils salutieren oder an Kranzniederlegungen teilnehmen?", fragt Neubauer. Durnwalder müsse sich auch bewusst sein, dass er unter dem "Duce", dem Mussolini-Relief, Platz nehmen werde, wo der Leitspruch des italienischen Faschismus "Glauben, gehorchen, kämpfen" prangt.

Die gesamte Veranstaltung stelle eine Verherrlichung der Alpini-Verbrechen dar, von welchen sie sich bis zum heutigen Tag nicht distanziert hätten. "Der SVP steht wohl schon das Wasser bis zum Hals, dass sie die letzte Rettung darin sieht, sich den Italienern in dieser widerlichen Art und Weise anbiedern zu müssen. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Landsleute gemacht. Bis zu den nächsten Wahlen ist es nicht mehr lange und die Menschen werden diese Demütigung nicht vergessen. Ich werde jedenfalls im Rahmen des bevorstehenden Besuchs der Parlamentsdelegation bei Landeshauptmann Dr. Durnwalder diesen persönlich darauf ansprechen. Ich möchte die Beweggründe seiner Teilnahme am Alpini-Aufmarsch von ihm persönlich hören", so Neubauer abschließend.

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