ARBÖ: Mit Radhelm sicher durch den Frühling geradelt

Niemals oben ohne auf die Straße - Für Kinder bis 12 Jahren ist Radhelm Pflicht - Video auf www.arboe.at zeigt, wie der Helm richtig sitzt

Wien (OTS) - Der ARBÖ erinnert, dass seit Mai vergangenen Jahres Kinder bis 12 Jahre nur mehr mit Radhelm radeln oder im Kindersitz oder Anhänger mitfahren dürfen. Aber auch allen erwachsenen Radfahrern legt der ARBÖ nahe, einen Helm zu benutzen. Durch das Tragen eines Radhelms beim Fahrradfahren können 85 Prozent der Kopfverletzungen vermieden werden. Guten Schutz jedoch bietet der Helm nur, wenn er auch richtig auf dem Kopf sitzt.

Tipps und Ratschläge wie der Helm passend sitzt, gibt der langjährige Rad-Instruktor des ARBÖ Wien, Peter Ringelmann, in einem Video auf www.arboe.at/radhelmtipps. Hier die wichtigsten Radhelm-Tipps:

1. Der Helm sollte Stirn, Schläfen und Nackenbereich unbedingt abdecken.

2. Ein verstellbarer Ring mit Drehknopf im Helm ist am bedienfreundlichsten, um die optimale Passform zu erreichen.

3. Beim Schließmechanismus ist ein Raster- oder Schnappverschluss optimal. Diesen kann das Kind mit einer Hand selbst öffnen und schließen.

4. Ein Band des Verschlussriemens kommt hinters Ohr, das andere davor. Dann den Helmring festziehen. Der Verschlussriemen darf nicht zu locker eingestellt sein, denn sonst kann er im schlimmsten Fall zu einem gefährlichen "Würgeriemen" mutieren.

5. Auf gute Helm-Durchlüftung achten, da Kinder viel schwitzen. Fängt es unter dem Helm an zu jucken, wird dieser abgenommen.

6. Bei Helmen mit größeren Lüftungsschlitzen darauf achten, dass im Innenteil kleine Netze angebracht sind. Diese verhindern, dass sich Fliegen oder andere Insekten während der Fahrt in die großen Öffnungen verfangen und die Radler erschrecken - mit unabsehbaren Folgen.

7. Helme in grellen Farben erhöhen die Sichtbarkeit bei düsteren Lichtverhältnissen. Doch wenn es unbedingt ein schwarzer sein muss, sollte man dem Kind seinen Willen lassen, was besser ist, als dass der ungeliebte Helm zu Hause bleibt. Bei schwarzen Helmen könnte man mit leuchtenden Aufklebern und Reflektoren versuchen, die bessere Sichtbarkeit zu retten.

8. Achtung mit leuchtenden Aufklebern und Reflektoren. Manche Klebstoffe können die Hartschale des Helmes angreifen.

9. Kind zum Kauf mitnehmen und Helm gleich im Geschäft probieren.

10. Helme sollten nach fünf Jahren wegen Materialermüdung und nach jedem Sturz wegen allfälliger nicht erkennbarer Haarrisse getauscht werden.

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