• 23.04.2012, 10:04:19
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ARBÖ: Mit Radhelm sicher durch den Frühling geradelt

Niemals oben ohne auf die Straße - Für Kinder bis 12 Jahren ist Radhelm Pflicht - Video auf www.arboe.at zeigt, wie der Helm richtig sitzt

Wien (OTS) - Der ARBÖ erinnert, dass seit Mai vergangenen Jahres
Kinder bis 12 Jahre nur mehr mit Radhelm radeln oder im Kindersitz
oder Anhänger mitfahren dürfen. Aber auch allen erwachsenen
Radfahrern legt der ARBÖ nahe, einen Helm zu benutzen. Durch das
Tragen eines Radhelms beim Fahrradfahren können 85 Prozent der
Kopfverletzungen vermieden werden. Guten Schutz jedoch bietet der
Helm nur, wenn er auch richtig auf dem Kopf sitzt.

Tipps und Ratschläge wie der Helm passend sitzt, gibt der langjährige
Rad-Instruktor des ARBÖ Wien, Peter Ringelmann, in einem Video auf
www.arboe.at/radhelmtipps. Hier die wichtigsten Radhelm-Tipps:

1. Der Helm sollte Stirn, Schläfen und Nackenbereich unbedingt
abdecken.

2. Ein verstellbarer Ring mit Drehknopf im Helm ist am
bedienfreundlichsten, um die optimale Passform zu erreichen.

3. Beim Schließmechanismus ist ein Raster- oder Schnappverschluss
optimal. Diesen kann das Kind mit einer Hand selbst öffnen und
schließen.

4. Ein Band des Verschlussriemens kommt hinters Ohr, das andere
davor. Dann den Helmring festziehen. Der Verschlussriemen darf nicht
zu locker eingestellt sein, denn sonst kann er im schlimmsten Fall zu
einem gefährlichen "Würgeriemen" mutieren.

5. Auf gute Helm-Durchlüftung achten, da Kinder viel schwitzen. Fängt
es unter dem Helm an zu jucken, wird dieser abgenommen.

6. Bei Helmen mit größeren Lüftungsschlitzen darauf achten, dass im
Innenteil kleine Netze angebracht sind. Diese verhindern, dass sich
Fliegen oder andere Insekten während der Fahrt in die großen
Öffnungen verfangen und die Radler erschrecken - mit unabsehbaren
Folgen.

7. Helme in grellen Farben erhöhen die Sichtbarkeit bei düsteren
Lichtverhältnissen. Doch wenn es unbedingt ein schwarzer sein muss,
sollte man dem Kind seinen Willen lassen, was besser ist, als dass
der ungeliebte Helm zu Hause bleibt. Bei schwarzen Helmen könnte man
mit leuchtenden Aufklebern und Reflektoren versuchen, die bessere
Sichtbarkeit zu retten.

8. Achtung mit leuchtenden Aufklebern und Reflektoren. Manche
Klebstoffe können die Hartschale des Helmes angreifen.

9. Kind zum Kauf mitnehmen und Helm gleich im Geschäft probieren.

10. Helme sollten nach fünf Jahren wegen Materialermüdung und nach
jedem Sturz wegen allfälliger nicht erkennbarer Haarrisse getauscht
werden.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Gabriele Lechner
Tel.: (++43-1) 891 21-298
mailto:[email protected]
www.arboe.at

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