- 20.04.2012, 09:11:02
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Nikolaus Prinz: Konsumenten haben Recht auf sichere Lebensmittel
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Konsumentinnen und Konsumenten haben ein
Recht auf sichere Lebensmittel und ausreichende Informationen über
deren Zusammensetzung, Nährwerte, Herstellungsverfahren oder
besondere Eigenschaften. Für den ÖVP-Abgeordneten Nikolaus Prinz ist
der Lebensmittelsicherheitsbericht daher nicht nur ein fundiertes
Nachschlagewerk, sondern dient auch der Vertrauensbildung für gesunde
und unbedenkliche Lebensmittel. "Dabei kommt auch der
Lebensmittelkennzeichnung eine bedeutende Rolle zu", verwies Prinz
heute, Freitag, anlässlich der gestrigen Debatte im Nationalrat
darauf, dass ein Fünftel aller Proben aufgrund Kennzeichnungsmängel
oder irreführender Angaben beanstandet wurden. "Hier ist vor allem
der Einsatz des Gesundheitsministers auf europäischer Ebene weiterhin
gefragt", so Prinz. Die Zahl der Proben, welche als
gesundheitsschädlich eingestuft wurden, lag deutlich unter einem
Prozent.
Gerade bei den letztjährigen Lebensmittelskandalen wie dem
Dioxinskandal oder der EHEC-Krise zeigte sich, dass die
österreichischen Lebensmittel einwandfrei waren und sind. "Die
heimische Landwirtschaft steht zur ihrer Verantwortung nicht nur
gesunde, sondern qualitativ hochwertige bäuerliche Produkte auf den
Markt zu bringen. Das verlangen die Konsumenten und darauf können
sich die Menschen auch verlassen", betonte Prinz. "Konsumentinnen und
Konsumenten, die auf heimische bäuerliche Produkte aus kontrollierter
Herkunft beim Einkauf setzen, sind somit auf der sicheren Seite. Ein
gutes Beispiel dafür sind Lebensmittel, die mit dem AMA-Gütesiegel
gekennzeichnet sind", dankte Prinz den Bäuerinnen und Bauern für ihre
Leistungen und dafür, dass sie ihre Verantwortung gegenüber den
Konsumenten täglich wahrnehmen.
Die flächendeckende und kleinstrukturierte Bewirtschaftung durch die
heimischen Bäuerinnen und Bauern garantiert in Österreich neben
Ernährungssicherheit auch Lebensmittelvielfalt. "Und damit das auch
so bleibt, ist es wichtig, auf eine ausreichende Finanzierung zu
achten. Hier ist die Politik gefordert, dass diese
gemeinwirtschaftlichen Leistungen der bäuerlichen Familien auch in
Zukunft fair und ausreichend abgegolten werden", schloss Prinz.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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