• 18.04.2012, 16:04:04
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Chemische Industrie: 300 BetriebsrätInnen fordern 5,8 Prozent mehr Lohn

Konferenz in Linz: Ab sofort finden Betriebsversammlungen statt, weiter Maßnahmen folgen

Wien (OTS/ÖGB) - Vor der dritten Runde der
Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 43.000 ArbeiterInnen und
Angestellten der Chemischen Industrie (27. April) beschlossen heute
rund 300 BetriebsrätInnen bei einer Konferenz in Linz, den Druck auf
die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Ab sofort werden
Betriebsversammlungen einberufen. Sollte es zu keiner Einigung in der
nächsten Verhandlungsrunde kommen, werden weitere Maßnahmen gesetzt,
unter anderem ein Aktionstag am 3. Mai. Die BetriebsrätInnen
bekräftigten bei der Konferenz die Forderung nach 5,8 Prozent mehr
Lohn und Gehalt.++++

"Wir haben enorme Umsatzsteigerungen und Produktionssteigerungen
sowie hohe Dividendenauszahlungen. Wir erwarten uns von den
Arbeitgebern am 27. April ein Angebot, das den Leistungen der
Beschäftigten gerecht wird", sagen die beiden Verhandlungsleiter,
Alfred Artmäuer von der Produktionsgewerkschaft PRO-GE und Roman
Krenn von der GPA-djp. Die Lohn- und Gehalts-Forderung der
Gewerkschaften von 5,8 Prozent entspricht der durchschnittlichen
Inflation von 3,3 Prozent plus der Hälfte des Wachstums in der
Sachgüterproduktion. Das Angebot der Arbeitgeber-Seite lag zuletzt
bei 3,8 Prozent.

Rückfragehinweis:

GPA-djp
   Mag. Martin Panholzer
   Tel.: 05 0301-21511
   Mobil: 05 0301-61511
   E-Mail: [email protected]
   http://www.gpa-djp.at
   
   PRO-GE
   Mathias Beer
   Tel.: +43 (1) 534 44-69 035
   E-Mail: [email protected]
   http://www.proge.at

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