- 16.04.2012, 12:54:34
- /
- OTS0155 OTW0155
Haubner 1 - Create32: Wirtschaftsbund startet Visionsprozess für Österreich in 20 Jahren
Internationale "Zukunfts-Macher" entwickeln Vision für Österreich 2032 - Neue Form der Politikgestaltung - Vordenker Schweinsberg: Erfolg nur durch Innovation
Wien, 16. April 2012 (OTS/Text) - "Wirtschaft und Gesellschaft
befinden sich in einem fundamentalen Umbruch. Österreich droht an
Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Wollen wir weiterhin an der
internationalen Spitze mitspielen, ist es die Verantwortung der
Politik, schon jetzt die Weichen zu stellen. Vor diesem Hintergrund
startet der Wirtschaftsbund einen in der österreichischen Politik
erstmaligen Visionsprozess für den Wirtschaftsstandort in 20 Jahren.
Ziel des Create32-Prozesses ist es, ein positives Zukunftsbild und
eine fortschrittliche Strategie für Österreich zu entwickeln",
erläutert der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes,
Abg.z.NR Peter Haubner, im Rahmen des heutigen Pressegespräches, wo
der offizielle Startschuss für "Create32" - der neuen Initiative des
Wirtschaftsbundes - gegeben wurde. ****
Open Innovation leitet eine neue Form der Politikgestaltung ein
In einem ersten Schritt wird bei Create32 bis Sommer 2012 im Rahmen
des "Future Lab" - einem ergebnisoffenen Workshop - eine
fortschrittliche Vision für den Wirtschaftsstandort in 20 Jahren
entwickelt. "Damit sichergestellt wird, dass nicht nur Akteure aus
der Vergangenheit und der Gegenwart die Zukunft bestimmen, sondern
auch jene, die vom Zeitraum 2032-plus vor allem betroffen sind, haben
wir 32 'Zukunfts-Macher' aus zwölf Nationen eingeladen, die ihrer
Zeit jetzt bereits voraus sind und im Rahmen des Future Labs
gemeinsam jene kollektive Kreativität aufbringen, mit der Österreich
tatsächlich 'neu gedacht' werden kann", so Haubner, der betont, dass
ein Drittel der Expert/innen unter 35 Jahre alt, die Hälfte weiblich
ist und zwei Drittel international sind.
"Damit es aber nicht nur bei einer Vision bleibt, werden wir in einem
zweiten Schritt bis zu Beginn 2013 die aus der Vision abgeleiteten
politischen Maßnahmen und Instrumente zur Umsetzung erarbeiten",
erklärt Haubner, der abschließend betont: "Der Visionsprozesses des
Wirtschaftsbundes bricht in mehrfacher Weise mit den Paradigmen der
Vergangenheit und hat Modellcharakter für eine neue Form der
Politikgestaltung. Und das ist gut so, denn damit wir Innovation in
Wirtschaft und Gesellschaft fördern, muss auch die Politik selbst
innovativ werden."
Prof. Klaus Schweinsberg: "Derzeitige Systeme erschöpft"
"Der Wirtschaftsbund will die Zukunft gestalten, nicht nur
'ertragen'", begrüßt der Vordenker Prof. Klaus Schweinsberg die neue
Initiative des Wirtschaftsbundes und unterstreicht den akuten
Handlungsbedarf aufgrund der Erschöpfung derzeitiger Systeme. "Nur
Volkswirtschaften, die nicht nur in Sozialleistungen sondern
verstärkt in Innovation investieren, sind gut beraten und werden 2032
erfolgreich sein", so Schweinsberg, der Innovationspotenziale u.a.
bei Staat, Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung oder auch den Medien -
also in allen gesellschaftlichen wie politischen Bereichen - sieht.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






