Haubner 1 - Create32: Wirtschaftsbund startet Visionsprozess für Österreich in 20 Jahren

Internationale "Zukunfts-Macher" entwickeln Vision für Österreich 2032 - Neue Form der Politikgestaltung - Vordenker Schweinsberg: Erfolg nur durch Innovation

Wien, 16. April 2012 (OTS/Text) - "Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einem fundamentalen Umbruch. Österreich droht an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Wollen wir weiterhin an der internationalen Spitze mitspielen, ist es die Verantwortung der Politik, schon jetzt die Weichen zu stellen. Vor diesem Hintergrund startet der Wirtschaftsbund einen in der österreichischen Politik erstmaligen Visionsprozess für den Wirtschaftsstandort in 20 Jahren. Ziel des Create32-Prozesses ist es, ein positives Zukunftsbild und eine fortschrittliche Strategie für Österreich zu entwickeln", erläutert der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, im Rahmen des heutigen Pressegespräches, wo der offizielle Startschuss für "Create32" - der neuen Initiative des Wirtschaftsbundes - gegeben wurde. ****

Open Innovation leitet eine neue Form der Politikgestaltung ein

In einem ersten Schritt wird bei Create32 bis Sommer 2012 im Rahmen des "Future Lab" - einem ergebnisoffenen Workshop - eine fortschrittliche Vision für den Wirtschaftsstandort in 20 Jahren entwickelt. "Damit sichergestellt wird, dass nicht nur Akteure aus der Vergangenheit und der Gegenwart die Zukunft bestimmen, sondern auch jene, die vom Zeitraum 2032-plus vor allem betroffen sind, haben wir 32 'Zukunfts-Macher' aus zwölf Nationen eingeladen, die ihrer Zeit jetzt bereits voraus sind und im Rahmen des Future Labs gemeinsam jene kollektive Kreativität aufbringen, mit der Österreich tatsächlich 'neu gedacht' werden kann", so Haubner, der betont, dass ein Drittel der Expert/innen unter 35 Jahre alt, die Hälfte weiblich ist und zwei Drittel international sind.

"Damit es aber nicht nur bei einer Vision bleibt, werden wir in einem zweiten Schritt bis zu Beginn 2013 die aus der Vision abgeleiteten politischen Maßnahmen und Instrumente zur Umsetzung erarbeiten", erklärt Haubner, der abschließend betont: "Der Visionsprozesses des Wirtschaftsbundes bricht in mehrfacher Weise mit den Paradigmen der Vergangenheit und hat Modellcharakter für eine neue Form der Politikgestaltung. Und das ist gut so, denn damit wir Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft fördern, muss auch die Politik selbst innovativ werden."

Prof. Klaus Schweinsberg: "Derzeitige Systeme erschöpft"

"Der Wirtschaftsbund will die Zukunft gestalten, nicht nur 'ertragen'", begrüßt der Vordenker Prof. Klaus Schweinsberg die neue Initiative des Wirtschaftsbundes und unterstreicht den akuten Handlungsbedarf aufgrund der Erschöpfung derzeitiger Systeme. "Nur Volkswirtschaften, die nicht nur in Sozialleistungen sondern verstärkt in Innovation investieren, sind gut beraten und werden 2032 erfolgreich sein", so Schweinsberg, der Innovationspotenziale u.a. bei Staat, Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung oder auch den Medien -also in allen gesellschaftlichen wie politischen Bereichen - sieht.

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