Psychologen fordern Einigung beim Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2012

Wien (OTS) - Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen spricht sich für die baldige Umsetzung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2012 aus.

"Angesichts der Umsetzungskosten des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz im Vergleich zu anderen Projekten kann es nicht sein, dass es hier zu keiner raschen Einigung kommt. Es herrscht ein dringender Handlungsbedarf im Sinne des Kinderschutzes", sagt Ulla Konrad, Präsidentin des Psychologenverbandes und Mitglied der Klasnic-Kommission.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen fordert die gesetzliche Verankerung des 4-Augenprinzips, wobei eine Fachkraft eine Psychologin oder ein Psychologe sein sollte. Die Maßnahme des 4-Augenprinzip ist eine Forderung, die von vielen Fachleuten und Organisationen in Gleicherweise mitgetragen wird. Weiteres sollte ein differenzierter Umgang mit der Verpflichtung zur Verschwiegenheit im Sinne des Kindeswohls bedacht werden

Konrad betont: "Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern, sie vor Übergriffen und Gewalt zu schützen ist wesentlicher Teil unserer Arbeit als Psychologinnen und Psychologen. Dieser Verantwortung sollten sich auch die zuständigen Politiker auf Bundes-und Länderebene bewusst sein!"

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