- 05.04.2012, 13:46:24
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- OTS0151 OTW0151
Jahresprogramm 2012 des Klima- und Energiefonds
Wien (OTS) -
- Bures, Berlakovich: "Nachhaltige Klimaschutzprojekte und
innovative Energietechnologien für starken Standort Österreich"
- Vogel, Höbarth: "Forschung, Mobilität, Modelle und Leuchttürme im
Zentrum unserer Arbeit"
Das Jahresprogramm 2012 wurde durch das Präsidium des Klima- und
Energiefonds beschlossen. In seinem nunmehr sechsten Arbeitsjahr legt
der Klima- und Energiefonds Schwerpunkte vor allem in der Forcierung
der Energie- und Mobilitätsforschung, in intelligenten
Verkehrskonzepten, dem Ausbau Erneuerbarer Energien und setzt
weiterhin auf die Entwicklung von Modellen und Regionen.
Auch das Jahr 2012 steht beim Klima- und Energiefonds unter dem
Motto "Zero Emission Austria". Um dieser ambitionierten Vision
gerecht zu werden, führt der Klimafonds erfolgreiche Förderprogramme
auch heuer fort. Ergänzt werden diese durch neue Programme, die auf
Erfahrungen durchgeführter Förderungen aufbauen und neuen, nationalen
und internationalen Rahmenbedingungen gerecht werden.
Infrastrukturministerin Doris Bures:
"Klimaschutz, leistbare Energie, umweltfreundlicher Verkehr sind
die Ziele. Der Weg dorthin führt über Technologie und Innovation.
Hier sind wir gemeinsam mit dem Klimafonds schon sehr gut unterwegs.
Dank der gezielten Förderungen über den Klima- und Energiefonds kann
der gesamte Innovationszyklus, von Forschung und Entwicklung bis zur
Marktüberleitung, abgedeckt werden."
Umweltminister Niki Berlakovich:
"Mein Ziel ist es, Österreich bis 2050 in die Energieautarkie zu
führen. Energieautarkie ist ein Gesamtkonzept, bei dem alle
profitieren: die Menschen, die Umwelt und das Klima, der Arbeitsmarkt
durch zusätzliche green jobs und die österreichische Wirtschaft. Eine
Energieversorgung aus ausschließlich heimischen, erneuerbaren
Energiequellen ist machbar."
Forschung
Langfristige, nachhaltige Strukturreformen durch Forschung und
Entwicklung sind die Zielsetzung des Klima- und Energiefonds - der
Wirkungshorizont dieser Programmschienen ist entsprechend lang.
Allein die Förderprogramme im Bereich Energieforschung, die von 2007
bis 2011 mit insgesamt 138 Millionen Euro dotiert waren und mehr als
500 konkrete Projekte unterstützt haben, erhöhten die Forschungsquote
in Österreich gegenüber 2007 um 200 Prozent. Hier wird das neue
Programm "Energieforschung", (25,5 Mio. Euro), anknüpfen: Es
fokussiert die Bereiche "Emerging Technologies", "Klassische
Energieforschung" und "Testbed". Neu ist auch das Programm
"Energieeffiziente Fahrzeugtechnologien", (3 Mio. Euro), das
ambitionierte Entwicklungsprojekte mit hohem CO2-Reduktionspotenzial
fördert. Kontinuität und damit Handlungssicherheit für Unternehmen
und Institutionen zeigt der Klima- und Energiefonds durch die
mittlerweile 5. Auflage des Klimafolgenforschungsprogrammes "ACRP",
(4 Mio. Euro) und die Weiterführung von "Smart City - FIT for SET",
dessen Ergebnisse aus dem 2. Call in Kürze feststehen werden. Der
dritte Call wird mit 8 Millionen Euro ausgestattet sein.
Geschäftsführerin Theresia Vogel
"Wir bieten 2012 Kontinuität und Innovation. Mit den Smart Cities
beweisen wir seit 2010 europaweit Pioniergeist - zugunsten
österreichischer Unternehmen und Institutionen. Die heimische
Spitzenposition im Bereich klimaverträglicher, urbaner Technologien
bauen wir mit unseren Programmen weiter aus."
Verkehr
Der Klima- und Energiefonds forciert E-Mobilität, diese muss
jedoch in klimaverträgliche und für NutzerInnen komfortable Konzepte
eingebettet sein. Das Programm "Innovationen für grüne und effiziente
Mobilität - Umsetzungsmaßnahmen aus dem IVS-Aktionsplan"(8,225 Mio.
Euro) leistet einen essentiellen Beitrag zur Gesamtstrategie für ein
intelligentes Verkehrssystem, das den europäischen Rahmenbedingungen
und nationalen Vorgaben entspricht.
"Modellregionen E-Mobilität" (1 Mio. Euro) und "Leuchttürme der
E-Mobilität" (5 Mio Euro) sind bereits bekannte Formate, welche die
Entwicklung von E-Mobilität in Österreich unterstützen. Mit neuen,
vernetzenden Schwerpunkten werden diese auch 2012 fortgesetzt.
Folgende weitere Programme dienen dazu, nachhaltige Verkehrslösungen
zu entwickeln und umzusetzen:
- Multimodale Verkehrssysteme - Forcierung von Mobilitätsmanagement, Radverkehr und Fuhrparkumstellungen - Aktionsplan klima:aktiv mobil (8,25 Mio. Euro) - Leuchttürme der Branchen- und Regionallogistik / Anschlussbahnen (8 Mio. Euro) - Mikro-ÖV Systeme & Intermodale Schnittstellen im Radverkehr (2 Mio. Euro) - Intermodale Schnittstellen im Radverkehr (1,25 Mio. Euro).
Das neue Programm "Smart Urban Logistics" (1 Mio. Euro) greift den
Bereich des Wirtschafts- und Güterverkehrs heraus und ergänzt die
Ausschreibung "Smart Cities - FIT for SET".
Geschäftsführer Ingmar Höbarth
"Unser Ziel ist es, Menschen zu überzeugen und zu begeistern - von
neuen, nachhaltigen Lebens-, Mobilitäts- und Verkehrskonzepten. In
unseren E-Mobilitäts- Modellregionen bereiten wir die
Masseneinführung von E-Mobilität in Österreich vor."
Marktdurchdringung - PV-Förderung 2012 startet in Kürze
Der Klima- und Energiefonds verbindet im Jahresprogramm 2012
bewährte Strategien der Marktdurchdringung - wie dem Auslösen von
Multiplikatoreffekten durch Vorzeigeprojekte und Modellregionen mit
der Forcierung innovativer Technologien im Bereich Energieeffizienz
und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Ein Baustein für die Erreichung
dieser Ziele ist die Förderung von Photovoltaik für Private. Bislang
konnten durch die Förderungen des Klima- und Energiefonds mehr als
12.000 PV-Anlagen bis 5kw in ganz Österreich errichtet werden. Die
Förderung umfasst PV Aufdachanlagen und gebäudeintegrierte
Photovoltaikanlagen bis 5 kw und gebäudeintegrierte
Photovoltaikanlagen für Fertighäuser. Die Förderung für die
Photovoltaikanlagen bis 5kw startet - nach Bundesländern gestaffelt -
am 23.4.2012. Mit dem heutigen Tag sind alle Informationen auf der
Website des Klima- und Energiefonds, www.klimafonds.gv.at, zu finden.
Neu ist heuer, dass bereits zum Starttermin der Ausschreibung seitens
des Antragstellers / der Antragstellerin ein Auftrag für die
Errichtung einer PV Anlage vorliegen muss. Ein entsprechendes
Formblatt steht unter www.klimafonds.gv.at/pv 2012 zum Download zur
Verfügung. Das Förderbudget beläuft sich für 2012 auf 25,5 Millionen
Euro. Damit werden voraussichtlich knapp 6.800 Anlagen gefördert
werden können.
Folgende Programme werden 2012 im Bereich Marktdurchdringung
ausgeschrieben:
Schwerpunkt Solarenergie
- Solarthermie - solare Großanlagen (4 Mio. Euro)
- Solarthermie - solare Kleinanlagen (5 Mio. Euro)
- PV-Aktion (25,5 Mio. Euro)
- Ausbildungsinitiative Technologiekompetenz (1,75 Mio. Euro) - Mustersanierung (1,5 Mio. Euro- weitere 1,5 Mio. sind Budget "Klima- und Energiemodellregionen für Mustersanierungen reserviert) - Klima- und Energiemodellregionen (6,5 Mio. Euro) - Austausch von Ölheizungen auf Pellet- und/Hackgutzentralheizungen (5 Mio. Euro) - KMU Energieeffizienzscheck (Mittel aus 2011 dotiert) - Energieeffizienzscheck Landwirtschaft (Mittel aus 2011 dotiert) - Bewusstseinsbildung "Erneuerbare Energien / Energieeinsparung / Energieeffizienz" (0,6 Mio. Euro) - Allgemeine klimarelevante Projekte (2,275 Mio. Euro)
Das komplette Jahresprogramm 2012 des Klima- und Energiefonds
steht unter www.klimafonds.gv.at zum Download bereit.
Rückfragehinweis:
Mag. Katja Hoyer / [email protected] / Tel: 01/585 03 90-23 / www.klimafonds.gv.at
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