Nationalrat - Ablinger: Neue Mittelschule bietet mehr Chancen und Durchlässigkeit im Bildungsbereich

Zusammenhang zwischen Herkunft und Zukunft aufbrechen - Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jähringen bleibt Ziel der SPÖ

Wien (OTS/SK) - "Mit dem Beschluss der flächendeckenden Einführung der Neuen Mittelschule setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Chancen und Durchlässigkeit in Bildungseinrichtungen." Das betonte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Sonja Ablinger am Donnerstag im Nationalrat. "Zwischen Herkunft und Zukunft besteht ein Zusammenhang im Bildungsbereich. Um diese Vorbestimmung aufzubrechen, wandeln wir Hauptschulen in Neue Mittelschulen um", so Ablinger. ****

Und weiter: "Unser Ziel ist nach wie vor die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen. Wir wissen: Eine zu frühe Trennung der Kinder ist falsch, dadurch verlieren wir viel Potential."

Eine deutsche Studie zeige auf, dass ein Drittel der Schülerinnen und Schüler mit Empfehlung fürs Gymnasium nur unterdurchschnittliche Lesekompetenz und ein Drittel mit Hauptschul-Empfehlung überdurchschnittliche Lesekompetenz aufweisen. Weiters leisten die 20 Besten einer Leistungsgruppe in der Hauptschule gleich viel wie die schlechteren Schüler im Gymnasium. "Der Unterschied ist nur, dass der eine in der Hauptschule, der andere im Gymnasium ist", kritisiert Ablinger diese Differenzierung. (Schluss) bj/mo

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