- 29.03.2012, 11:29:30
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Die Akademieinstitute IMBA und CeMM unter die internationalen Top 3 Arbeitsplätze für Postdoktoranden gewählt
Wien (OTS) - Die beiden Wiener Forschungsinstitute IMBA und CeMM
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sind unter den Top 3
der besten internationalen Arbeitsplätze für Postdoktoranden. Zu
diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Fachmagazins "The Scientist",
die heute veröffentlicht wurde.
Jedes Jahr erstellt das amerikanische Fachmagazin "The Scientist"
eine Rangliste der "Best Places to Work for Postdocs". Gegliedert
wird in die Kategorien "USA" und "International". In der
internationalen Kategorie finden sich in diesem Jahr gleich zwei
Wiener Forschungsinstitute unter den drei Besten. Das IMBA - Institut
für Molekulare Biotechnologie belegt den zweiten Platz und das CeMM -
Forschungszentrum für Molekulare Medizin den dritten. Nur das
Champalimaud Institut in Lissabon liegt auf Platz eins vor den
heimischen Forschungsinstituten.
Gewählt wurde vom Fachpublikum der Zeitschrift nach Kriterien wie
Qualität der Ausbildung, Möglichkeiten der Karriereentwicklung,
Bezahlung, aber auch sozialen Aspekten, wie Unterstützung bei der
Vereinbarkeit von Job und Familienleben. In allen Kategorien haben
die Wiener Institute viel zu bieten. Josef Penninger,
wissenschaftlicher Direktor am IMBA, meint: "Das Postdoktorat ist
eine sensible Phase. Man muss nicht nur wissenschaftlich erfolgreich
sein, sondern auch lernen, danach ein eigenes Labor zu führen. Am
IMBA gibt es dazu ein spezielles Ausbildungsprogramm, das vermittelt,
wie man wissenschaftliche Publikationen verfasst, Förderungen
einwirbt und vor allem Führungsqualitäten entwickelt."
Sowohl IMBA als auch das CeMM sind Flagship-Institute der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Helmut Denk, Präsident
der Akademie, ist überzeugt: "Die von der Akademie entwickelte
Strategie geht auf. Es ist schön zu sehen, dass es sich lohnt,
hochkarätige Institute engagiert zu unterstützen und ihnen Raum zur
Entwicklung zu geben." Auch der wissenschaftliche Direktor des CeMM,
Giulio Superti-Furga, freut sich, dass neben der ausgezeichneten
wissenschaftlichen Arbeit der beiden Institute auch die Qualität als
bester Arbeitsplatz gewürdigt wird. "Der wissenschaftliche
Entdeckungsprozess ist sehr kreativ - und er lebt vom Geist und von
der Stimmung der Forscherinnen und Forscher. Ein gutes Arbeitsumfeld
und ein offenes, internationales Arbeitsklima sind die Basis dafür."
Penninger stimmt zu: "Ein Postdoktorat am richtigen Platz ist
absolut richtungsweisend für die Karriere eines Wissenschaftlers.
Bereits einige unserer ehemaligen Postdoktoranden haben nach ihrer
Ausbildung bei uns eine Bilderbuchkarriere hingelegt." Wie etwa der
Kanadier Greg Neely, der im Labor von Josef Penninger über Schmerz
forschte. Für die Fortführung seiner Forschung bekam Neely nun
Förderungen von mehr als vier Millionen Dollar und eine eigene Gruppe
am Garvan Institut, einem der größten Institute für Biomedizin in
Australien. Oder Oliver Hantschel, der nach seiner Zeit am CeMM eine
Professur am renommierten EPFL in Lausanne übernahm.
Für mehr Informationen zur Erhebung:
http://www.ots.at/redirect/thescientist.com
IMBA:
Das IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie ist ein
international anerkanntes Forschungsinstitut mit dem Ziel, molekulare
Prozesse in Zellen und Organismen zu erforschen und Ursachen für die
Entstehung humaner Erkrankungen aufzuklären. Unabhängige
wissenschaftliche Arbeitsgruppen arbeiten an biologischen
Fragestellungen aus den Bereichen Zellteilung, Zellbewegung,
RNA-Interferenz und Epigenetik, ebenso wie an unmittelbaren
medizinischen Fragestellungen aus den Gebieten Onkologie,
Stammzellforschung und Immunologie. Das IMBA ist eine 100%
Tochtergesellschaft der ÖAW.
ÖAW:
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist die
führende Trägerin außeruniversitärer akademischer Forschung in
Österreich. Die mehr als 60 Forschungseinrichtungen betreiben
anwendungsoffene Grundlagenforschung in gesellschaftlich relevanten
Gebieten der Natur-, Lebens- und Technikwissenschaften sowie der
Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften.
Rückfragehinweis:
IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie GmbH
Mag. Evelyn Devuyst, Pressesprecherin/Kommunikation
Dr. Bohr Gasse 3, 1030 Wien
Tel. +43 1 797 30 - 3626
[email protected]
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