FPÖ-Neubauer: Senioren finanzieren mittels Einsparungen bei Pensionen Luxusautos der Bundesregierung

Wien (OTS) - "Wann wird unsere Bundesregierung endlich begreifen, dass sie vor dem Scherbenhaufen ihres politischen Daseins steht? Den beiden Parteien, die sich seit sechzig Jahren die Ernte unserer Republik aufteilen und damit ihr Klientel bedienen, sei gesagt, es bedarf auch der Investition von Saatgut und Arbeitskraft um langfristig eine gute Ernte zu gewährleisten. Doch das vorliegende Belastungspaket setzt den Raubbau fort, stellt ohne jede Zukunftsvision eine reine Geldbeschaffungsaktion dar", so der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer zur heutigen Debatte über das Sparpaket im Nationalrat.

Das Sparpaket verteile die Lasten nämlich nicht gerecht, meinen laut einer Umfrage der "Wiener Zeitung" 75 % der österreichischen Bevölkerung, was sich auch nachvollziehen lässt. "Denn wieder einmal sollen die Senioren für die Unfähigkeit der Bundesregierung teuer bezahlen, indem sie ihnen unter anderem in den nächsten beiden Jahren nicht einmal mehr die volle Teuerungsabgeltung zugestehen will. Eine Million Österreicher sind mittlerweile bereits von Armut betroffen oder akut gefährdet. 300.000 Menschen können sich das Heizen nicht mehr leisten. Das ist allein das Verdienst der SPÖVP-Regierung und das vorliegende Belastungspaket ist bestens dazu geeignet, diese Situation noch zu verschärfen", so Neubauer weiter.

"Im Gegensatz dazu werden aber die Pensionsprivilegien der Altpolitiker und Nationalbanker nicht angetastet. Pensionisten von ÖBB und ORF müssen auch keinen Beitrag zur Budgetkonsolidierung leisten. Wenn das soziale Gerechtigkeit sein soll, dann müssen wir Ungerechtigkeit wohl neu definieren. Und während bei den Ärmsten weiter gespart wird und den Reichen die Privilegien gesichert bleiben, darf man gespannt sein, wie die Bundesregierung in dieser Situation dem geschröpften Bürger 105 neue Luxus-Dienstkarossen für ihre Mitglieder und jene der Länder erklären will. Was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist es den anderen aus der Tasche zu ziehen, und das wird erst ein Ende nehmen, wenn es keine Sozialisten mehr in der Bundesregierung gibt", so Neubauer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0011