- 28.03.2012, 12:02:44
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Haubner: Chancen-Staat statt Schulden-Staat
Reformpaket ist wichtiger erster Schritt - Fokus auf Reformen und Innovation - Image der Lehre steigern - Gemeinsam für Finanztransaktionssteuer kämpfen
Wien, 28. März 2012 (OTS/Text) - "Unser Ziel ist ein Chancen-Staat
statt einem Schulden-Staat. Ganz Europa spart, denn schließlich sind
wir alle angehalten, uns von der großzügigen Fiskalpolitik der
Vergangenheit zu verabschieden", betont der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner im Rahmen
der heutigen Nationalratssitzung. "Unser Fokus muss auf Reformen und
Innovation liegen. Wir müssen unser Defizit in den Griff bekommen, um
den Weg für zukünftiges Wirtschaftswachstum frei zu machen. Denn
Wirtschaftswachstum ist die unverzichtbare Grundlage für
Beschäftigung, Wohlstand und soziale Sicherheit", so Haubner, der das
Reformpaket der Bundesregierung als wichtigen ersten Schritt
bezeichnet. ****
"Die Staatsverschuldung gefährdet nicht nur unseren Wirtschafts- und
Arbeitsstandort massiv, sondern gefährdet im Gegensatz zu den
Zielsetzungen des Generationenvertrags auch die Zukunft unserer
Jugend", mahnt Haubner, der einen essentiellen Schwerpunkt bei der
Image-Verbesserung der Lehre sieht. Als "irritierend" bezeichnet der
Wirtschaftsbund-Generalsekretär, dass sich einige politische Seiten
neue Lehrstellen und Arbeitsplätze in der Wirtschaft wünschen, aber
die Unternehmer dazu nicht: "Wer ein Modell präsentiert, in dem
Unternehmer Strafen zahlen sollen, wenn sie weniger Lehrlinge
ausbilden, erkennt die Realität nicht." Statt Unternehmen zu
"vernadern", gelte es das Österreichische Erfolgsmodell der Dualen
Ausbildung zu forcieren und gemeinsam die Attraktivität der
Lehrausbildung zu steigern, so Haubners Appell.
"Den Kampf für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer
aufzugeben und damit auf Einnahmen zu verzichten, entsagt jedem
Verständnis. Vielmehr ist es unsere Aufgabe als Parlamentarier,
unsere Finanzministerin Maria Fekter zu unterstützen und gemeinsam
die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass wir diese Steuern einnehmen
können", betont Haubner in Richtung BZÖ und FPÖ. "Wir werden weiter
für die Einführung kämpfen. Wir sind der Garant dafür, dass der
Erfolgsweg der Republik fortgesetzt wird", so Haubner. Und
abschließend: "Unser Ziel muss sein, statt immer mehr Geld für
Ausgaben der Vergangenheit aufzubringen, in die Zukunft Österreichs
zu investieren - in Bildung, Innovation und Infrastruktur."
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Mag. Daniela Kinz Pressesprecherin Tel.: +43 (0)1 5054796-47,Mobil: +43 (0)664 2451650 mailto:[email protected] http://www.wirtschaftsbund.at
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