• 23.03.2012, 12:01:21
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Ja zum Umbau am Neuer Markt - Buszufahrten in die Innenstadt weiterhin ermöglichen

Wiener Tourismusbranche wünscht sich den Neuen Markt als Touristen-Hotspot

Wien (TP/OTS) - Das Stadtentwicklungsprojekt "Achse Staatsoper bis
Graben" spielt für die Wiener Tourismuswirtschaft eine sehr große
Rolle. "Wir befürworten eine Umgestaltung der für die Wiener
Tourismuswirtschaft enorm wichtigen Achse Staatsoper bis zum Graben.
Die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft wünscht sich hier einen
neuen touristischen Hotspot, von dem Touristen und WienerInnen
gleichermaßen profitieren", so KommR Ing. Josef Bitzinger, Obmann der
Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK Wien.

Wichtig: Cityzufahrt muss bleiben

Eine möglichst gute Zugänglichkeit der Wiener City für Touristen
muss jedoch aus touristischer Sicht unbedingt erhalten bleiben. So
sind z.B. Reisebusse ein wichtiges Massenverkehrsmittel für Touristen
und deshalb wichtig und unumgänglich für den Wiener Tourismus. Nur
wenn Touristen in die Stadt kommen, geben sie auch Geld in den
Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft aus. "Wenn
Buszufahrten für Reisegruppen in Wien nicht mehr möglich sind, würde
die gesamten Betriebe der Innenstadt darunter leiden. Dabei sind
Reisebusse ein ökologisches und ökonomisches Massentransportmittel,
um Touristen zu befördern. Und eine komplette Auslagerung der
Touristengruppen auf den öffentlichen Verkehr ist definitiv nicht
realistisch", so Bitzinger.

Kein Ausschluss von Touristen durch Zufahrtstop

Eine für den Städtetourismus besonders wichtige Zielgruppe ist die
Generation 50 plus, für die der Bustourismus eine große Rolle spielt.
Aber auch bewegungseingeschränkten Wien-Besuchern muss die
Möglichkeit der Besichtigung gegeben werden, die nur mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gegeben wäre. Somit stellen
Reisebusse ein wichtiges Element für die Mobilität von Wien-Touristen
dar, auf dieses Kundensegment kann nicht verzichtet werden. "Ich
befürchte, dass eine Einschränkung des Bustourismus den Verlust von
Gästen bedeuten würde. Dies dürfen wir unter keinen Umständen
riskieren", so Bitzinger.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Wien - Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Mag. Catherine Michel-Seitl, MAS - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0)1 51450-4110
[email protected]
wko.at/wien/tourismus

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