Hakel: Beta Lab in Graz an konservativem Politikverständnis gescheitert

Kreative müssen ihr Arbeitsumfeld selbstständig und gleichberechtigt mitgestalten

Wien (OTS/SK) - Elisabeth Hakel, SPÖ-Sprecherin für Creative Industries, kommentiert heute, Mittwoch, die geplante Schließung des "Beta Young Creative Lab" in Graz als "bedauerlich und schweren Rückschlag für die kreative Szene in der Steiermark und ganz Österreich". Die Schließung des Impulszentrums in Graz nach nur eineinhalb Jahren kommt für die SPÖ-Abgeordnete aber wenig überraschend, denn das Beta Lab wurde ohne Szeneeinbindung aufgezogen. Eine Vorgehensweise, die heute nicht mehr funktionieren kann. "Die Entwicklung innovativer Konzepte kann nur auf Augenhöhe funktionieren. Kreative müssen gleichberechtigt als Partner und Partnerinnen in der Entstehung von 'Szeneorten' miteinbezogen werden", zeigt sich Hakel gegenüber dem SPÖ-Pressedienst überzeugt. ****

"Seitens der Politik braucht es Mut zum Loslassen und mehr Vertrauen in die Professionalität der Kreativen", weiß die steirische SPÖ-Abgeordnete und zeigt, dass es auch anders geht. In ihrer Funktion als Creative Industries-Bereichssprecherin arbeitet Hakel gerade an einem SPÖ-Positionspapier zum Thema und verzichtet dabei auf von oben vorgegebene Inhalte. In einem offenen Prozess werden gemeinsam mit interessierten Kreativen Anliegen gesammelt und formuliert. Fortschritte und nächste Terminen können unter
http://www.initiativecreativeaustria.at/ verfolgt werden. (Schluss)
mo/sas/mp

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